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FMA greift ein: KuCoin EU darf keine neuen Kunden in Europa annehmen
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FMA greift ein: KuCoin EU darf keine neuen Kunden in Europa annehmen

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KuCoin erhält nur wenige Monate nach dem Erhalt einer MiCA-Lizenz einen deutlichen Dämpfer. Die Aufsichtsbehörde FMA greift ein und verhängt ein Verbot gegen die KuCoin EU Exchange GmbH.

Neue Kunden dürfen nicht mehr angenommen werden, und auch neue Verträge oder neue Produkte innerhalb bestehender Geschäftsbeziehungen bleiben vorerst ausgesetzt.

Laut der FMA fehlen dem Unternehmen derzeit mehrere entscheidende Personen in Schlüsselpositionen – genau in dem Bereich, bei dem Aufsichtsbehörden keinerlei Spielraum lassen: Geldwäscheprävention und Sanktionen.

Österreich schließt KuCoin EU für neue Kunden

Die FMA teilt am 19. Februar 2026 mit, dass die KuCoin EU Exchange GmbH mit Sitz in Wien mehrere gesetzlich vorgeschriebene Funktionen nicht mehr „ordnungsgemäß besetzt“ hat. Betroffen sind der Anti-Money-Laundering-Officer und dessen Stellvertreter sowie der Sanctions Compliance Officer und dessen Stellvertreter. Ohne diese Funktionen kann ein Kryptodienstleister gemäß den Vorschriften nicht ordnungsgemäß operieren.

Daher verhängt die FMA, die zuvor eine MiCA-Lizenz erteilt hatte, eine verwaltungsrechtliche Maßnahme: KuCoin EU muss unverzüglich wieder den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und darf bis dahin keine neuen Kunden aufnehmen. Auch der Abschluss neuer Verträge sowie das Angebot neuer Produkte innerhalb bestehender Kundenbeziehungen sind untersagt.

Wichtiges Detail: Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Das bedeutet, dass ein weiteres rechtliches Verfahren möglich ist – das Verbot gilt jedoch bereits sofort.

MiCAR-Lizenz im November, Probleme im Februar

Ende 2025 setzt KuCoin noch auf einen „sauberen“ Neustart in Europa. Am 27. November 2025 erteilt die FMA der KuCoin EU Exchange GmbH eine Lizenz als Krypto-Asset-Dienstleister. Dank des MiCAR-Passporting-Mechanismus kann eine solche Lizenz in einem EU-Land theoretisch den Zugang zum gesamten Europäischen Wirtschaftsraum ermöglichen.

Nun treten jedoch organisatorische Probleme auf. Laut FMA sind die erforderlichen Funktionsträger nicht mehr bestellt, obwohl dies nach MiCAR und dem österreichischen Finanzmarkt-Geldwäschegesetz verpflichtend ist. Damit wird Österreich vom Sprungbrett zur Blockade. Dies geschieht in einer Phase, in der es ohnehin zahlreiche news rund um strengere Durchsetzungsmaßnahmen in Europa gibt.

Handel bereits pausiert, frühere Warnungen bleiben bestehen

Auffällig ist, dass KuCoin EU bereits am 4. Februar Handels- und Einzahlungsdienste pausiert – offiziell zur Verbesserung der „Systemstabilität“. Nach der Maßnahme der FMA wirkt diese Erklärung weniger beruhigend, da sie auch auf interne organisatorische Probleme hindeuten könnte.

KuCoin steht zudem schon länger im Fokus europäischer Aufsichtsbehörden. Die Niederländische Zentralbank warnte im Dezember 2022, dass KuCoin ohne Registrierung in den Niederlanden tätig sei. Seit dem 30. September 2024 blockiert die Börse neue Registrierungen für niederländische Nutzer. Wer nach einer KuCoin-Alternative sucht, weicht daher möglicherweise auf andere Anbieter aus. Die europäische Lizenz sollte dieses Kapitel abschließen, doch KuCoin muss nun zunächst die Grundlagen wiederherstellen.

Ein Comeback ist möglich: Sobald KuCoin EU die AML- und Sanktionsfunktionen neu besetzt und die FMA zustimmt, kann das Verbot aufgehoben werden. Bis dahin bleibt die Tür für neue Kunden geschlossen.

Die Maßnahme folgt kurz nachdem Russland sogar eine mögliche Blockade ausländischer Kryptobörsen in Erwägung zieht, wie zuvor in diesem Bericht über Russlands Überlegungen zu einer Blockade ausländischer Kryptobörsen beschrieben wurde – was den Druck auf internationale Plattformen weiter erhöht.

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Bybit verfügt über eine MiCAR-Lizenz und darf offiziell in Europa unter den neuen Regelungen operieren.

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