Langfristige Halter von Bitcoin treten deutlich in Erscheinung. Neue Daten zeigen, dass ihre Aktivität in diesem Jahr Höchststände erreicht, die über denen früherer Marktzyklen liegen. Die sogenannte CDD-30DMA-Heatmap verdeutlicht, dass insbesondere rund um lokale Hochpunkte viele alte Coins in Bewegung geraten. Dennoch bedeutet nicht jede Spitze automatisch reinen Verkaufsdruck.
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CDD-Heatmap zeigt außergewöhnliche Aktivität
Laut Analyst Darkfost erreicht die Aktivität der Long-Term-Holder in diesem Jahr ein zyklisches Hoch. Er teilt seine Erkenntnisse auf X, wo die CDD-Heatmap deutlich intensive Zonen während jüngster Marktbewegungen zeigt.
CDD steht für Coin Days Destroyed. Dieser Indikator misst, wie viele angesammelte Halte-Tage freigesetzt werden, wenn eine alte UTXO ausgegeben wird. Je älter die Coins sind, desto höher fällt der CDD-Wert aus, wenn sie bewegt werden. In einer Heatmap entsteht so ein visuelles Bild der Zeitpunkte, zu denen langfristige Investoren ihre Bitcoin transferieren.
Der Vergleich mit früheren Zyklen zeigt, dass die aktuelle Phase heraussticht. Noch nie zuvor lag die Aktivität alter Coins so strukturell hoch. Besonders rund um Marktspitzen färben sich die Grafiken gelb und rot, was auf eine verstärkte Bewegung alter Wallets hinweist.
Verkaufsdruck oder technische Verschiebung?
Historisch gesehen steigt die Aktivität langfristiger Halter häufig rund um lokale Hochpunkte. Dieses Muster legt nahe, dass ihre Distribution zur Ausbildung von Markttops beitragen kann. Wenn alte Coins massenhaft bewegt werden, folgt oft erhöhte Volatilität.
In diesem Zyklus ist die Lage jedoch differenzierter. Große Akteure wie Coinbase und Fidelity führen UTXO-Konsolidierungen durch, bei denen mehrere Outputs zusammengeführt werden. Solche Transaktionen erhöhen den CDD-Wert, ohne dass tatsächlich Verkäufe stattfinden.
Zudem sorgen Ordinals und Bitcoin-Inscriptions für Migrationen von Legacy-Adressen zu SegWit- oder Taproot-Formaten. Auch diese technischen Anpassungen setzen alte Coins in Bewegung und erzeugen zusätzliche „Rauscheffekte“ im Indikator.
Mehr Liquidität verändert das Spielfeld
Der Zufluss institutionellen Kapitals hat die Markttiefe erheblich erhöht. Dadurch können langfristige Halter größere Mengen Bitcoin distribuieren, ohne den Preis unmittelbar stark unter Druck zu setzen. In früheren Zyklen war die Liquidität geringer, sodass vergleichbare Verkäufe schneller zu deutlichen Kursrückgängen führten.
Die Heatmap zeigt somit Rekordaktivität, doch ihre Interpretation erfordert Nuancen. Nicht jede Spitze bedeutet unmittelbare Kapitulation. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die erhöhte Aktivität erneut mit einer strukturellen Marktspitze zusammenfällt oder eher ein Zeichen für einen reiferen und technisch weiterentwickelten Markt ist.
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