Während viele Kryptowährungs-Investoren mit sinkenden Renditen und leeren Fonds kämpfen, sammelt Dragonfly Capital frisches Kapital ein. Das Investmentunternehmen schließt seinen vierten Fonds mit einem Volumen von 650 Millionen US-Dollar. Dies geschieht in einer Phase, die von Insidern sogar als „Mass Extinction Event“ innerhalb der Venture-Capital-Welt bezeichnet wird.
Neuer Fonds über 650 Millionen US-Dollar in schwierigem Marktumfeld
Laut Fortune schließt Dragonfly seinen vierten Fonds mit einem Volumen von 650 Millionen US-Dollar ab. Dies ist bemerkenswert, da sich das breitere Investitionsklima im Kryptowährungssektor in einer schwierigen Lage befindet. Die Anzahl der Deals nimmt ab, Tokenpreise fallen, und viele Fonds haben Schwierigkeiten, neues Kapital einzuwerben.
Partner Rob Hadick spricht sogar von einem „Mass Extinction Event“ innerhalb der Branche. Dennoch gelingt es Dragonfly, Investoren zu überzeugen. Das Unternehmen fokussiert sich gezielt auf die Verschiebung von Kryptowährungen hin zu finanzieller Infrastruktur, mit starkem Schwerpunkt auf Stablecoins, On-Chain-Finanzlösungen und tokenisierten Real-World-Assets. Diese Entwicklung deckt sich mit aktuellen Marktdaten, wie in diesem Artikel über anhaltende Abflüsse bei Kryptofonds beschrieben.
Vom Web3-Hype zur finanziellen Infrastruktur
Während im Bullenmarkt des Jahres 2021 viel Kapital in Web3-Projekte und Blockchain-Games floss, verlagert sich der Fokus nun auf traditionellere Finanzanwendungen. Dragonfly setzt frühzeitig auf diesen Trend.
Eine der bekanntesten Beteiligungen ist Ethena. Das Projekt entwickelt einen synthetischen Dollar und wächst zu einem bedeutenden Akteur innerhalb des Stablecoin-Marktes heran. Die Marktkapitalisierung von Ethenas Stablecoin liegt mittlerweile bei rund 6,3 Milliarden US-Dollar. Dragonfly führte zuvor eine Seed-Runde über 6 Millionen US-Dollar an und sah das Projekt später in einer Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar weiter wachsen, an der unter anderem Franklin Templeton und Fidelity teilnahmen.
Auch Polymarket gehört zum Portfolio. Dragonfly investiert in einer späteren Finanzierungsrunde, nachdem das Unternehmen zuvor eine frühe Beteiligung knapp verpasst hatte. Diese Entscheidungen zeigen, dass der Fonds auf Plattformen mit klaren Einnahmemodellen setzt, anstatt auf rein spekulative Token.
Überleben in einem schrumpfenden VC-Markt
Der breitere Venture-Capital-Markt im Kryptowährungssektor schrumpft deutlich. Viele Fonds sammeln weniger Kapital ein, und Investoren agieren zunehmend selektiv. Gleichzeitig wächst die Überzeugung, dass Blockchains vor allem im Bereich finanzieller Produkte wie Stablecoins, digitaler Anleihen und tokenisierter Fonds eine Rolle spielen werden.
Laut Dragonfly verschiebt sich der Sektor von experimentellen Ansätzen hin zu ausgereiften Finanzanwendungen. Weniger Fokus auf schnelle Token-Launches und mehr Aufmerksamkeit für nachhaltige Geschäftsmodelle. Mit einem neuen Fonds über 650 Millionen US-Dollar positioniert sich das Unternehmen gezielt, um gerade in dieser Phase aktiv zu investieren.
Während ein Teil des Marktes unter Druck steht, entscheidet sich Dragonfly dafür, weiter an dem zu arbeiten, was das Unternehmen als nächste Phase der Kryptowährungen betrachtet: eine Infrastrukturebene für den globalen Finanzsektor.
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