Harvard nimmt Anpassungen an seinen Krypto-Investitionen vor. Die Vermögensverwaltung hinter dem milliardenschweren Universitätsfonds verkauft im vierten Quartal 2025 einen erheblichen Teil ihrer Bitcoin-ETF-Position, eröffnet jedoch zugleich eine neue Beteiligung an einem Ethereum-ETF. Trotz der Reduzierung bleibt Bitcoin die größte börsennotierte Position im Portfolio.
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Harvard reduziert Position im Bitcoin-ETF
Aus einer 13F-Meldung bei der US-Aufsichtsbehörde SEC geht hervor, dass die Harvard Management Company ihre Beteiligung am iShares Bitcoin Trust von BlackRock um 21 % verringert. Zum Ende des Dezembers hält der Fonds noch 5,35 Millionen IBIT-Aktien im Wert von 265,8 Millionen US-Dollar. Ein Quartal zuvor besaß Harvard noch 6,81 Millionen Aktien im Wert von 442,8 Millionen US-Dollar.
Der Verkauf entspricht einer Reduzierung um 1,48 Millionen Aktien. Dennoch bleibt Bitcoin die größte öffentlich gemeldete Investition des Universitätsfonds. Die IBIT-Position ist sogar größer als die Beteiligungen an Technologiekonzernen wie Alphabet, Microsoft und Amazon, wie aus der Einreichung in der SEC-Datenbank hervorgeht.
Neue Investition von 86,8 Millionen US-Dollar in Ethereum
Gleichzeitig investiert Harvard erstmals in einen Ethereum-ETF. Der Fonds erwirbt 3,87 Millionen Anteile am iShares Ethereum Trust von BlackRock, was einer Investition von 86,8 Millionen US-Dollar entspricht. Damit erhält der Universitätsfonds eine direkte Börsenexponierung gegenüber Ether.
Der kombinierte Wert der Bitcoin- und Ethereum-ETFs beläuft sich Ende Dezember auf insgesamt 352,6 Millionen US-Dollar. Es handelt sich um die beiden größten digitalen Vermögenswerte gemessen an der Marktkapitalisierung.
Volatiler Markt und Kritik aus akademischen Kreisen
Die Umschichtung erfolgt in einer unruhigen Phase für den Kryptomarkt. Bitcoin erreicht im Oktober 2025 ein Hoch von rund 126.000 US-Dollar, fällt jedoch bis zum 31. Dezember auf 88.429 US-Dollar zurück. Ether verliert im selben Zeitraum etwa 28 %. In dieser Woche notiert Bitcoin bei rund 68.600 US-Dollar und Ether bei etwa 1.900 US-Dollar.
Innerhalb der akademischen Welt führt die Strategie zu Diskussionen. Laut Berichterstattung von The Harvard Crimson äußern mehrere Professoren Bedenken hinsichtlich der Exponierung gegenüber digitalen Vermögenswerten. Der emeritierte Professor Andrew F. Siegel bezeichnet Bitcoin als risikoreich und verweist auf einen Rückgang von 22,8 % seit Jahresbeginn. Der UCLA-Professor Avanidhar Subrahmanyam betont, dass Kryptowährungen weiterhin eine Anlageklasse ohne klar definierte Bewertungsmethodik seien.
Dennoch zeigt Harvard mit diesem Schritt, dass digitale Vermögenswerte nicht ignoriert werden. Durch die teilweise Reduzierung von Bitcoin und die gleichzeitige Aufnahme von Ethereum setzt der Fonds auf eine breitere Diversifikation innerhalb des Kryptomarktes.
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