Die Liquidität auf Binance steht erneut unter Druck. Bereits im dritten Monat in Folge verlassen Milliarden an Stablecoins die Handelsplattform. Laut On-Chain-Daten sinkt nicht nur der monatliche Zufluss, sondern auch die gesamten Stablecoin-Reserven schrumpfen deutlich. Analysten sehen darin ein klares Signal, dass Anleger in einem unsicheren makroökonomischen Umfeld Risiken meiden.
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Dritter Monat in Folge negative Netflows
Daten von CryptoQuant, geteilt vom Analysten Darkfost auf X, zeigen, dass Binance im dritten aufeinanderfolgenden Monat negative Stablecoin-Netflows verzeichnet. Im Dezember beläuft sich der Abfluss auf rund -1,8 Milliarden US-Dollar. Im Januar beschleunigt sich die Bewegung auf nahezu -2,9 Milliarden US-Dollar. Der Februar folgt demselben Muster, mit erneut fast -3 Milliarden US-Dollar an Abflüssen, obwohl der Monat erst zur Hälfte vergangen ist.
Wenn Abflüsse die Zuflüsse strukturell übersteigen, bedeutet dies, dass Kapital die Plattform verlässt, anstatt erneut für den Kauf von Kryptowährungen eingesetzt zu werden. Gerade bei einer Börse wie Binance, auf der ein erheblicher Teil der weltweiten Handelsliquidität gebündelt ist, gilt dies als wichtiges Marktsignal.
Reserven sinken um fast 9 Milliarden US-Dollar
Neben den monatlichen Abflüssen schrumpfen auch die gesamten Stablecoin-Reserven auf Binance. Seit November sind diese von etwa 50,9 Milliarden US-Dollar auf 41,8 Milliarden US-Dollar gesunken. Das entspricht einem Rückgang von fast 9 Milliarden US-Dollar innerhalb weniger Monate.
Ein Rückgang der Reserven deutet in der Regel auf abnehmende Kaufkraft an der Börse hin. Stablecoins fungieren schließlich als unmittelbarer Treibstoff für den Kauf von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten. Geringere Reserven bedeuten weniger sofort verfügbare Liquidität.
Vorsicht dominiert in einem unsicheren Marktumfeld
Die Abflüsse erfolgen vor dem Hintergrund globaler wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmender geopolitischer Spannungen. Anleger scheinen ihre Exponierung gegenüber risikoreichen Vermögenswerten zu reduzieren und häufiger eine abwartende Haltung einzunehmen.
Eine vergleichbare Situation zeigte sich während der späten Bärenmarktphase im Jahr 2023, als anhaltende Abflüsse ebenfalls mit schwächerer Marktdynamik einhergingen. Dauerhafte Kapitalabflüsse können Druck auf den gesamten Kryptomarkt ausüben, da geringere Liquidität häufig zu stärkeren Preisschwankungen und zurückhaltenderer Handelsaktivität führt.
Ob sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzt, hängt maßgeblich von makroökonomischen Entwicklungen und dem Vertrauen der Anleger ab. Vorerst zeigen die Zahlen, dass Kapital eher an die Seitenlinie wechselt, als offensiv in den Markt zurückzukehren.
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