Bitcoin bewegt sich seit Tagen seitwärts zwischen 65.000 und 73.000 US-Dollar. Auf den ersten Blick wirkt der Markt ruhig. Doch unter der Oberfläche zeigt der Optionsmarkt ein anderes Bild. Daten von Glassnode weisen auf steigendes Open Interest, zunehmende Volatilitätserwartungen und eine klare Nachfrage nach Absicherung gegen weitere Kursrückgänge hin.
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Open Interest steigt rasch wieder an
Nach der großen Verfallserie am 26. Dezember fiel das Open Interest bei Bitcoin-Optionen deutlich auf 255.000 BTC. Inzwischen liegt dieser Wert wieder bei 452.000 BTC. Damit nähert sich der Markt erneut dem Niveau vom Ende des vierten Quartals 2025.
Laut Glassnode bauen Trader ihre Positionen trotz der Konsolidierung im Spotpreis wieder auf. Das deutet darauf hin, dass sich Marktteilnehmer auf eine stärkere Kursbewegung vorbereiten.
Höhere Volatilität wird eingepreist
Während sich der Kurs innerhalb einer relativ engen Spanne bewegt, steigt die implizite Volatilität. Sowohl die 1-Monats- als auch die 3-Monats-ATM-Implied-Volatility ist in den vergangenen Wochen um etwa 10 Volatilitätspunkte gestiegen.
Auffällig ist, dass die 1-Monats-Implied-Volatility derzeit sogar unter der realisierten Volatilität liegt. Mit anderen Worten: Bitcoin bewegt sich stärker, als es der Optionsmarkt zuvor erwartet hatte. Sollte diese Dynamik anhalten, könnte die implizite Volatilität weiter steigen.
Gleichzeitig verschiebt sich die Skew innerhalb eines Monats von 6 % auf 18 %. Das bedeutet, dass Anleger mehr für Abwärtsschutz zahlen als für Aufwärtsexposure. Die Nachfrage nach Put-Optionen bleibt hoch, was auf eine defensive Positionierung hindeutet.
Dealer Short-Gamma zwischen 58.000 und 74.000 US-Dollar
Ein wichtiges technisches Detail betrifft die Gamma-Exposure. Laut Glassnode befinden sich Market Maker im Bereich zwischen 58.000 und 74.000 US-Dollar in einer Short-Gamma-Position, mit einer Konzentration rund um 63.000 US-Dollar.
In einer solchen Struktur verstärken Hedging-Flows die Kursbewegungen. Bricht Bitcoin nach oben oder unten aus, müssen Dealer ihre Positionen anpassen, was die Bewegung zusätzlich beschleunigen kann. Besonders ein Abwärtsausbruch könnte daher sensibel sein. In diesem Szenario könnte ein Test tieferer Unterstützungszonen – wie im Artikel über Bitcoin, das sich einer entscheidenden Widerstandszone bei 70.000 nähert, beschrieben – erneut relevant werden.
Das Put-Call-Ratio sinkt zuletzt in Richtung 0,7, was auf eine leichte Stabilisierung der kurzfristigen Flows hindeutet. Dennoch bleibt die übergeordnete Struktur fragil. Unter der ruhigen Kursentwicklung verbirgt sich ein Markt, der sich auf stärkere Turbulenzen vorbereitet.
Bitcoin konsolidiert somit scheinbar ruhig, doch der Optionsmarkt signalisiert, dass diese Phase der Stille möglicherweise nur vorübergehend ist.
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