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5 Optionen für Kryptowährungsanleger unter dem neuen Box-3-System ab 2028
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5 Optionen für Kryptowährungsanleger unter dem neuen Box-3-System ab 2028

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Das neue Box-3-Gesetz, das ab 2028 in Kraft tritt, stellt Kryptowährungsinvestoren vor eine grundlegende Entscheidung. Die Niederlande wollen – sofern es nach der Zweiten Kammer geht – 36 % Steuer auf die tatsächliche Rendite erheben, einschließlich nicht realisierter Kursgewinne.

Das bedeutet, dass Buchgewinne auf Bitcoin oder andere Kryptowährungen unmittelbare steuerliche Folgen haben. Für viele Anleger dreht sich die Diskussion daher nicht mehr darum, ob sie Steuern zahlen werden, sondern wie sie ihr Vermögen strategisch strukturieren.

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Option 1 und 2: Akzeptieren oder Strukturierung über Box 2

Der einfachste Weg ist, nichts zu unternehmen. Kryptowährungen fallen künftig unter die Vermögenszuwachssteuer in Box 3. Steigt ein Portfolio in einem Bullenmarkt stark an, folgt ein Steuerbescheid von 36 % auf die jährliche Rendite oberhalb des Freibetrags von 1.800 €. Auch ohne Verkauf. Für aktive Anleger kann dies praktikabel sein, doch langfristige Hodler müssen möglicherweise einen Teil ihrer Kryptowährungen verkaufen, um die Steuer zu begleichen – idealerweise noch bevor der Bescheid eintrifft (denn der Gewinn kann bis dahin bereits wieder geschmolzen sein).

Eine zweite Option ist, Vermögen über eine eigene BV – häufig als Spar-BV bezeichnet – in Box 2 einzubringen. In diesem Fall wird das Vermögen aus Box 3 verlagert. Innerhalb einer BV fällt Körperschaftsteuer auf Gewinne an, und erst bei Ausschüttung wird Dividendensteuer fällig. Dies kann bei größeren Vermögen oder wenn Gewinne nicht unmittelbar privat benötigt werden, attraktiv sein. Dem stehen jedoch teils erhebliche Gründungs-, Verwaltungs- und Beratungskosten gegenüber. Diese Struktur lohnt sich in der Regel erst bei höheren Beträgen.

Option 3 und 4: Optimieren oder verlagern

Anleger können zudem eine steuerliche Optimierung innerhalb des neuen Systems prüfen. Zinsen auf geliehenes Geld bleiben abzugsfähig. Darüber hinaus können Beratungskosten und andere zulässige Ausgaben die steuerliche Bemessungsgrundlage senken. Insbesondere für Investoren, die mit Leverage arbeiten oder aktiv handeln, kann dies einen spürbaren Unterschied machen. Vereinfacht gesagt: höhere Kosten können die Steuerlast mindern, sofern sie abzugsfähig sind.

Eine weitere strategische Entscheidung ist die Verlagerung von Vermögen in weniger liquide Anlagen. Immobilien, Beteiligungen an Familienunternehmen oder Start-ups unterliegen der Vermögensgewinnsteuer. Die Besteuerung erfolgt dort erst beim Verkauf. Das bedeutet keine jährliche Steuer auf Buchgewinne, sondern eine Abrechnung beim Exit. Für Kryptowährungsinvestoren kann dies bedeuten, Gewinne in private Beteiligungen umzuschichten, um einen Steueraufschub zu erreichen.

Option 5: Auswanderung und weiterreichende Folgen

Die einschneidendste Option ist die Auswanderung in ein Land mit einem günstigeren Steuerklima. Kritiker befürchten, dass insbesondere vermögende Kryptowährungsinvestoren und Unternehmer diesen Schritt in Erwägung ziehen. Ob Kapital tatsächlich abwandert, ist nicht bestätigt, doch die Diskussion wird intensiv geführt.

Häufig ist zu beobachten, dass Menschen zunächst sehr verärgert reagieren und mit Auswanderung drohen, den Schritt letztlich jedoch nicht vollziehen. Darauf hofft auch die Politik. Eine Kapitalabwanderung könnte für die Niederlande gravierende Folgen haben, doch die Wahrscheinlichkeit, dass Bürger Familie, Freunde und ihr soziales Umfeld zurücklassen, gilt als gering. Dennoch könnte sich die Politik diesmal irren – insbesondere, da immer mehr Menschen online und remote arbeiten können.

Für den niederländischen Kryptosektor könnte die Auswirkung erheblich sein. Eine jährliche Steuer auf nicht realisierte Gewinne kann Verkaufsdruck rund um Stichtage verursachen und zwingt Anleger zu einer strikten Liquiditätsplanung. Gleichzeitig geht die politische Debatte weiter. Eine Parlamentsmehrheit strebt bereits ab 2029 eine vollständige Vermögensgewinnsteuer an.

Für Kryptowährungsinvestoren ist eines klar: Die steuerliche Planung wird zu einem festen Bestandteil ihrer Strategie.

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