Kryptotransaktionen an Dienste, die mutmaßlich mit Menschenhandel in Verbindung stehen, sind im Jahr 2025 explosionsartig angestiegen. Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis wächst der Geldstrom in diese Netzwerke im Vergleich zum Vorjahr um 85 %. Inzwischen handelt es sich um Hunderte Millionen US-Dollar, wobei Südostasien das Epizentrum bildet und Stablecoins die dominierende Zahlungsmethode darstellen.
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85 % mehr Kryptoströme in einem Jahr
In der neuesten Ausgabe des Crypto Crime Report schreibt Chainalysis, dass der Gesamtwert der Transaktionen in Richtung mutmaßlicher Menschenhandelsdienste im Jahr 2025 um 85 % gestiegen ist. Das Unternehmen veröffentlichte seine Erkenntnisse auf X sowie in einem ausführlichen Bericht auf seiner Website: chainalysis.com.
Die Forscher identifizieren vier Hauptkategorien, darunter sogenannte internationale Escort-Dienste auf Telegram, Arbeitsvermittler, die Opfer für Scam-Compounds rekrutieren, sowie Netzwerke im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger. Insbesondere Telegram-Kanäle spielen offenbar eine zentrale Rolle bei der Koordination von Zahlungen und Rekrutierungsaktivitäten.
Stablecoins dominieren den Zahlungsverkehr
Auffällig ist, dass internationale Escort-Dienste und Prostitutionsnetzwerke nahezu ausschließlich Stablecoins nutzen. Diese digitalen Dollar bieten Preisstabilität und eine schnelle Umwandlung in lokale Währungen. Laut Chainalysis arbeiten viele dieser Dienste eng mit chinesischsprachigen Geldwäschenetzwerken und sogenannten Guarantee-Plattformen zusammen, wodurch Gelder rasch weitergeleitet werden können.
Nahezu 48,8 % der Transaktionen bei internationalen Escort-Diensten liegen über 10.000 US-Dollar. Dies deutet nach Einschätzung der Forscher auf professionell organisierte Strukturen mit festen Preismodellen und internationaler Logistik hin. Arbeitsvermittler verlangen in der Regel zwischen 1.000 und 10.000 US-Dollar pro Person – Beträge, die mit den analysierten Blockchain-Transaktionen übereinstimmen.
Globale Reichweite ausgehend von Südostasien
Obwohl viele dieser Netzwerke von Südostasien aus operieren, zeigen Blockchain-Daten erhebliche Geldzuflüsse aus Ländern wie den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Australien und Brasilien. Kryptowährungen erleichtern grenzüberschreitende Zahlungen erheblich und beschleunigen diese im Vergleich zu traditionellen Finanzsystemen.
Gleichzeitig betont Chainalysis, dass die Transparenz der Blockchain-Technologie auch Chancen für Strafverfolgungsbehörden bietet. Im Gegensatz zu Bargeld hinterlassen Kryptotransaktionen eine digitale Spur. Dadurch können Muster erkannt, Geldflüsse nachverfolgt und beteiligte Adressen identifiziert werden.
Trotz mehrerer Polizeieinsätze im Jahr 2025 bleibt das Ausmaß dieser Aktivitäten besorgniserregend. Die Zahlen verdeutlichen, dass digitale Vermögenswerte nicht nur für Spekulation oder Innovation genutzt werden, sondern auch eine Rolle in der organisierten Kriminalität spielen. In früheren Fällen, wie etwa bei einem verurteilten Bitcoin-Betrüger, der zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, zeigte sich, wie gravierend die Auswirkungen sein können. Laut Chainalysis erfordert die Bekämpfung dieser Entwicklungen eine Kombination aus Blockchain-Analyse, internationaler Zusammenarbeit und strenger Aufsicht über Börsen und Zahlungsplattformen.
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