Coinbase startet mit einem erheblichen Rückschlag ins Jahr: Das Unternehmen meldet für das vierte Quartal 2025 einen Verlust von 667 Millionen US-Dollar, während der Umsatz um 20 % auf 1,8 Milliarden US-Dollar sank. Die Kryptowährungspreise haben sich seit Oktober nahezu halbiert – und das spürt Coinbase deutlich in seinem Kerngeschäft.
Umsatzrückgang durch schwachen Markt und Abschreibungen
Laut Bloomberg ist der Verlust größtenteils auf Abschreibungen von Krypto-Assets sowie rückläufige Handelsvolumina zurückzuführen. Der Aktienkurs ist seit Jahresbeginn bereits um 37 % gefallen. Coinbase steht damit nicht allein da: Auch Gemini, Kraken und Robinhood berichten von sinkenden Einnahmen und reduzieren ihre operativen Aktivitäten.
Der Unterschied besteht darin, dass Coinbase versucht, sich von der Abhängigkeit vom Spot-Handel zu lösen. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen stark in Derivate investiert, unter anderem durch die Übernahme von Deribit, sowie jüngst in den Aktienhandel und Prognosemärkte. Diese neuen Geschäftsfelder sollen stabilere Einnahmen generieren – unabhängig von den Schwankungen des Marktes. Gleichzeitig warnen Analysten, dass die aktuelle Lage auf eine breitere Abwärtsphase hindeuten könnte. Einige sprechen bereits von einem Bärenmarkt, im Einklang mit jüngsten Signalen, dass Bitcoin kein neues Kapital mehr anzieht.
Stablecoins als Rettungsanker – doch Regulierung droht
Ein erheblicher Teil der jüngsten Umsätze stammt aus der Zusammenarbeit mit Circle rund um USD Coin (USDC), wobei Coinbase einen Anteil an den Erträgen erhält. Analysten bewerten dieses Modell als attraktiver als klassische Transaktionsgebühren, da es planbarer ist. Dennoch besteht auch hier Unsicherheit: Neue Gesetzesvorhaben in Washington könnten Belohnungsprogramme für Stablecoins einschränken. CEO Brian Armstrong hat kürzlich seine Unterstützung für einen entsprechenden Gesetzesentwurf zurückgezogen, jedoch bleibt Coinbase weiterhin in Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern.
Laut CFO Alesia Haas habe Coinbase im Hinblick auf die Handelsvolumina besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt – unter anderem dank des Fokus auf Derivate.
„Privatanleger kaufen weiterhin während des Kursrückgangs“,
so Haas, die betont, dass private Investoren aktiv bleiben, auch wenn die Volumina niedriger sind als im Vorquartal.
Analysten sind uneins. Während einige von einer vorübergehenden Korrektur ausgehen, sprechen andere von der Mitte eines Bärenmarktes. Klar ist: Coinbase ist heute besser aufgestellt als während früherer Crashs, bleibt jedoch anfällig für Stimmungsumschwünge am Markt für Kryptowährungen.
Erhalten Sie 10 Euro kostenlose Krypto bei Bitvavo
In Zusammenarbeit mit Bitvavo dürfen wir unseren Lesern 10 Euro kostenlose Kryptowährung anbieten. Dies ist eine exklusive Kooperation mit dem Marktführer in Europa. Zusätzlich können Sie in den ersten 7 Tagen 10.000 € völlig gebührenfrei auf der Plattform handeln, was einem Wert von 25 Euro entspricht.
Bitvavo bietet mehr als 400 verschiedene Kryptowährungen an und verfügt über eine MiCA-Lizenz.
Starten Sie Ihr Krypto-Abenteuer mit einem Willkommensgeschenk von 10 Euro (eine Einzahlung von 10 € ist erforderlich) und erstellen Sie Ihr Konto über den untenstehenden Button. Alle Bedingungen zu diesem Angebot finden Sie auf der Aktionsseite.
