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Fusaka-Upgrade macht Namechain überflüssig: ENS bleibt auf Layer 1
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Fusaka-Upgrade macht Namechain überflüssig: ENS bleibt auf Layer 1

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Ethereum Name Service schlägt einen neuen Kurs ein. ENSv2, die neue Generation des beliebten .eth-Namenprotokolls, wird ausschließlich auf Ethereum Layer 1 veröffentlicht. Die zuvor geplante Layer-2-Lösung namens Namechain wird vollständig eingestellt. Trotz dieser strategischen Änderung bleiben die geplanten Funktionen und der Zeitplan von ENSv2 unverändert.

Warum diese Entscheidung? Ganz einfach: Ethereum L1 hat sich schneller skaliert als viele erwartet hatten. Dank der Fusaka-Upgrade, das das Gaslimit von 30 auf 60 Millionen verdoppelte, sind die Gasgebühren für ENS-Registrierungen um etwa 99 % gefallen. Eine Domainregistrierung kostet jetzt im Schnitt weniger als $0,05 – vor einem Jahr waren es noch fast $5.

Keine L2 nötig, wenn L1 skalierbar ist

ENS erklärt, dass die ursprüngliche Entscheidung für eine eigene L2-Plattform sinnvoll war – in Zeiten hoher Gebühren im Jahr 2023. Jetzt jedoch, da L1-Transaktionen günstig und schnell geworden sind, ist der Betrieb einer separaten L2 weder wirtschaftlich noch technisch sinnvoll. Tatsächlich ist das Subventionieren aller ENS-Transaktionen auf Ethereum inzwischen günstiger als der Betrieb einer eigenen L2-Infrastruktur.

Die Entwicklung von ENSv2 geht unverändert weiter. Nutzer dürfen sich auf einen vollständig überarbeiteten Registrierungsprozess, Zahlungen in Stablecoins von jeder EVM-kompatiblen Chain und ein flexibleres Eigentumsmodell freuen. Die neue ENS-App und der ENS Explorer sind bereits in der öffentlichen Alpha-Phase und für alle testbar.

Lektionen aus Namechain

Auch wenn das Namechain-Projekt eingestellt wird, sieht das ENS-Team dies nicht als verlorene Mühe. Im Gegenteil: Die gesammelten Erkenntnisse fließen nun direkt in ENSv2 ein – insbesondere für bessere L2-Interoperabilität und ein benutzerfreundlicheres Erlebnis. ENS unterstützt nach wie vor die Namensauflösung für mehr als 60 Blockchains, darunter Bitcoin und Solana.

Das ENS-Team betont, dass es sich hierbei nicht um einen Rückschritt handelt, sondern um ein Zeichen für Anpassungsfähigkeit und strategische Weitsicht.

„Würden wir heute neu anfangen, mit dem Wissen über Ethereums Skalierbarkeit, würden wir keine eigene L2-Plattform aufbauen,“ heißt es im offiziellen ENS-Update.

ENSv2 bleibt somit vollständig dem Ethereum-Netzwerk und dessen Werten treu: Sicherheit, Dezentralisierung und Zuverlässigkeit.

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