Eine der größten Pannen in der Geschichte von Krypto-Börsen ereignete sich diese Woche bei der südkoreanischen Plattform Bithumb. Während einer Werbekampagne, bei der Nutzer lediglich ₩2.000 (umgerechnet $1,50) erhalten sollten, bekamen hunderte Gewinner versehentlich Tausende Bitcoins gutgeschrieben. Insgesamt wurden unglaubliche 620.000 BTC im Wert von über $40 Milliarden ausgezahlt.
Was als kleine Belohnung gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem Chaos. Nutzer, die plötzlich riesige Mengen Bitcoin auf ihrem Konto sahen, begannen, diese massenhaft zu verkaufen. Die Folge: Ein plötzlicher Flash-Crash des BTC-Kurses auf $55.000 – zumindest auf Bithumb selbst.
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618.000 BTC zurückgeholt, aber Schaden bleibt
Laut einer offiziellen Erklärung ist es Bithumb gelungen, 618.212 BTC zurückzuholen. Zudem konnten 93 % der 1.788 BTC, die tatsächlich verkauft wurden, über Kooperationen mit anderen Börsen und On-Chain-Analysen zurückgekauft oder wiederhergestellt werden. Lediglich 125 BTC bleiben verschwunden.
Laut Coin Bureau auf X erhielten einige Nutzer versehentlich mehr als 2.000 BTC auf ihr Konto. Der Fehler lag in der Auszahlungskomponente der Kampagne: Der Betrag in Won wurde fälschlicherweise als Bitcoin interpretiert. Obwohl der Vorfall innerhalb weniger Stunden bemerkt wurde, war die Panik zu diesem Zeitpunkt bereits weit verbreitet.
Vertrauens- und Marktschaden
Auch wenn die meisten BTC wiederhergestellt wurden, bleibt der Schaden enorm – nicht nur finanziell, sondern auch im Hinblick auf das Vertrauen. Viele Nutzer stellen nun Fragen zum internen Risikomanagement von Bithumb und wie ein solcher Fehler überhaupt möglich war. Auch der kurzfristige Kurseinbruch hat Spuren hinterlassen – insbesondere bei Tradern mit automatischen Orders im Bereich um $60.000.
Die Börse kündigte Maßnahmen an, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden – darunter zusätzliche Validierung bei Auszahlungen, Limits für Promo-Wallets und bessere Überwachung. Dennoch bleibt dies ein Vorfall, der der Krypto-Industrie noch lange in Erinnerung bleiben wird – ein mahnendes Beispiel dafür, dass auch bei großen Börsen menschliche Fehler katastrophale Folgen haben können.
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