Die politische Blockade rund um ein neues US-Kryptogesetz dreht sich vor allem um ein Thema: Stablecoins. Laut Bloomberg versuchen Kryptounternehmen, mit einer Reihe neuer Vorschläge Bewegung in die festgefahrenen Gespräche zu bringen. Ziel ist es, die Banken zu besänftigen und den Gesetzentwurf doch noch durch den Senat zu bringen.
Im Zentrum steht die Sorge vieler Banken, dass Stablecoins klassische Bankeinlagen verdrängen könnten. Viele Stablecoins bieten Nutzern Zinsen oder Belohnungen – was dazu führen könnte, dass Ersparnisse massenhaft in digitale Alternativen umgewandelt werden. Das verunsichert Banken, vor allem wenn große Kryptoplattformen wie Coinbase solche Modelle weiterhin in großem Umfang anbieten.
Neue Vorschläge fokussieren sich auf Regionalbanken
Als Teil eines möglichen Kompromisses schlagen Kryptounternehmen nun vor, einen Teil der Stablecoin-Reserven bei sogenannten Community Banks zu hinterlegen. Außerdem liegt ein Plan auf dem Tisch, nach dem lokale Banken selbst Stablecoins in Kooperation mit Kryptofirmen herausgeben könnten. Das würde traditionellen Institutionen mehr Kontrolle und Teilhabe im neuen digitalen Finanzsystem ermöglichen.
Auch wenn diese Ideen innerhalb der Kryptoindustrie noch nicht breit unterstützt werden, zeigen sie laut Insidern, dass die Branche ernsthaft an einem Kompromiss arbeitet. Bisher wurde jedoch noch keine Einigung erzielt. Ein kürzlich im Weißen Haus abgehaltenes Treffen mit Vertretern aus Banken- und Kryptobranche endete ohne konkrete Ergebnisse. Siehe dazu auch den Beitrag von Bloomberg.
Senator Tim Scott bleibt optimistisch
Der Gesetzesentwurf wurde bereits im vergangenen Jahr vom Repräsentantenhaus verabschiedet, steckt jedoch nun im Senat fest. Senator Tim Scott, Vorsitzender des Bankenausschusses, glaubt dennoch an eine tragfähige Lösung.
„Wir können Verbraucher und Regionalbanken schützen und gleichzeitig Innovation und Wettbewerb im eigenen Land erhalten“, sagte er gegenüber Fox News.
Die kommenden Wochen sind entscheidend für die Zukunft der Stablecoin-Regulierung in den USA. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht das Gesetz endgültig zu scheitern. Gelingt der Durchbruch, könnte der regulatorische Rahmen weltweit Auswirkungen auf Stablecoin-Emittenten, Banken und Nutzer haben.
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