Kasachstan macht einen bemerkenswerten Schritt in Richtung Krypto-Integration. Die Zentralbank des Landes, über ihre Investmenttochter NIC, kündigt an, 350 Millionen USD für den Aufbau nationaler Krypto-Reserven bereitzustellen. Diese bestehen aus einer Mischung aus Gold, Fremdwährungen und von der Polizei beschlagnahmten Kryptowerten.
Laut NIC-Direktor Timur Suleimenov soll die Investition über fünf ausgewählte Hedgefonds erfolgen. Damit möchte die Zentralbank vermeiden, selbst direkt Kryptowährungen zu halten. In einer Ansprache erklärte er, dass bereits ein separates Konto bei der Zentralen Wertpapierverwahrstelle Kasachstans für die krypto-bezogenen Aktivitäten eröffnet wurde.
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Beschlagnahmter Bitcoin erhält nationale Verwendung
Präsident Kassym-Schomart Tokajew erklärte, dass kasachische Behörden insgesamt 130 illegale Kryptobörsen geschlossen haben. Diese Plattformen erwirtschafteten schätzungsweise 124 Millionen USD Umsatz. Bei den Razzien wurden Vermögenswerte im Wert von über 5 Millionen USD beschlagnahmt. Ein Teil dieser Mittel – darunter Bitcoin – soll laut Finanzministerium in die nationale Krypto-Reserve einfließen.
Tokajew bezeichnete das Aufkommen illegaler Kryptoaktivitäten als Bedrohung für die wirtschaftliche Sicherheit des Landes. Er beauftragte die Finanzaufsicht, konkrete Vorschläge zur wirksameren Bekämpfung krypto-bezogener Kriminalität vorzulegen.
Kasachstan will regionale Krypto-Drehscheibe werden
Die Ankündigung ist Teil umfassenderer Pläne, Kasachstan als führende Kryptonation in Zentralasien zu positionieren. 2022 stand das Land noch stark in der Kritik, nachdem großflächiges Mining zu Stromausfällen und sozialer Unruhe geführt hatte. Seither versucht die Regierung, ihr Image durch reguliertes Wachstum und internationale Zusammenarbeit zu verbessern.
In einer Mitteilung von QAMS QazTrading wurde berichtet, dass NIC auch plant, künftig in krypto-bezogene Venture-Capital-Fonds zu investieren. Dadurch könnte sich Kasachstan stärker am globalen Kryptomarkt beteiligen, ohne kurzfristige operationelle Risiken einzugehen.
Präsident Tokajew betonte in einer Ansprache beim Agentur für Finanzaufsicht, dass neue Technologien und künstliche Intelligenz entscheidend für die effektive Strafverfolgung seien. Kasachstan müsse in digitale Analysetools investieren, um Geldwäsche, Kapitalflucht und Finanzbetrug proaktiv zu bekämpfen.
Mit dieser strategischen Neuausrichtung reagiert das Land nicht nur auf Kriminalität, sondern nutzt Krypto aktiv als Finanzinstrument. Ob andere Staaten diesem Beispiel folgen, bleibt abzuwarten – aber Kasachstan positioniert sich klar als Vorreiter.
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