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Vitalik warnt vor Oracle-Risiken: Millionen stehen auf dem Spiel
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Vitalik warnt vor Oracle-Risiken: Millionen stehen auf dem Spiel

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Vitalik Buterin beweist einmal mehr, dass er nicht nur ein herausragender Entwickler, sondern auch ein scharfsinniger Tipper ist. In einem aktuellen Interview erzählt er, wie er im vergangenen Jahr auf dem Prognosemarkt Polymarket 70.000 US-Dollar Gewinn erzielte – indem er gezielt gegen den Hype wettete. Doch dabei blieb es nicht: Das Gespräch in Chiang Mai drehte sich auch um die Zukunft von Ethereum, Künstliche Intelligenz, DAOs und die Risiken fehleranfälliger Oracle-Systeme.

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Wetten gegen den Wahnsinn

Vitalik erklärt, dass er seine Strategie auf Polymarket „Anti-Insanity Mode“ nennt. Er sucht gezielt nach Märkten, in denen Menschen massenhaft auf extreme und oft unrealistische Szenarien setzen – und wettet dann auf das Gegenteil. Zum Beispiel auf absurde Wetten wie „Trump gewinnt den Nobelpreis“. Mit einem Einsatz von rund 440.000 US-Dollar konnte er 70.000 US-Dollar Gewinn erzielen. Seiner Meinung nach sind es gerade diese von Emotionen und Hype getriebenen Märkte, in denen rationale Entscheidungen belohnt werden.

Gleichzeitig warnt er vor einer Schwachstelle solcher Plattformen: fehlerhafte Oracle-Daten. Er nennt einen Vorfall, bei dem ein fehlerhaftes Kartenupdate eines Kriegsinstituts zu falschen Auszahlungen in Millionenhöhe führte. Vitalik betont, dass DeFi- und Prognosemärkte eine sichere und zuverlässige Dateninfrastruktur benötigen. Derzeit seien viele Oracles noch zu abhängig von schwachen oder zentralisierten Quellen. Chainlink werde zwar häufig eingesetzt, doch auch dieses System habe seine Grenzen, so Buterin.

Wachstum und Frustrationen bei Ethereum

Technologisch gesehen macht Ethereum große Fortschritte: Das Gaslimit wurde verdoppelt, L2s laufen reibungsloser und die Wallet-Erfahrungen wurden stark verbessert. Dennoch sieht Vitalik, dass der große Durchbruch auf Anwendungsebene noch ausbleibt. SocialFi, DAOs und andere dApps wirken seiner Meinung nach oft oberflächlich oder spekulativ. Selbst der Erfolg von Memecoins wie TRUMP und MELANIA sei eher ein Zeichen von Orientierungslosigkeit.

Er sieht die Zukunft in der Entwicklung sinnvoller Produkte: dezentrale soziale Netzwerke, DAOs mit echter Strategie und stabile Währungen, die nicht an Fiat, sondern etwa an den Verbraucherpreisindex (CPI) oder Energiepreise gekoppelt sind. In einem ausführlichen Gespräch mit Foresight News erklärt er, warum die Kryptoindustrie echten Mehrwert schaffen müsse – anstatt nur zu spekulieren.

Ethereum als Verteidigung gegen zentralisierte KI

Vitalik betrachtet Ethereum als wichtige Verteidigungslinie gegen eine zentralisierte KI-Zukunft. Auf Ethereum können KI-Agenten Vermögenswerte besitzen, an Governance teilnehmen und eigenständig handeln – ohne zentrale Kontrolle. Er nennt Anwendungen wie KI-Wallets, Inhaltsauthentifizierung und KI-basierte Prognosen als vielversprechende Richtungen.

Letztlich gehe es ihm darum, ein Ökosystem aufzubauen, das Freiheit, Sicherheit und echten Nutzen in den Mittelpunkt stellt. Nicht, weil es ein Trend ist – sondern weil es notwendig ist. Seine Überzeugungen stehen im Einklang mit der breiteren Debatte über die zukünftige Rolle von Ethereum in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz.

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