Citron Research hat Coinbase öffentlich kritisiert, weil sich das Unternehmen aus dem Gesetzesvorschlag für eine neue Marktstruktur für Kryptowährungen in den USA zurückgezogen hat. Laut Citron liegt das eigentliche Problem nicht im Inhalt des Gesetzes, sondern in der drohenden Konkurrenz. Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Tokenisierungsunternehmen Securitize kurz davorsteht, über eine SPAC-Fusion mit Cantor Equity Partners II (CEPT) an die Börse zu gehen.
Coinbase fürchtet aufstrebenden Tokenisierungsriesen
Laut @CitronResearch geht es Coinbase nicht um die Regulierung selbst, sondern um den Wettbewerb, der durch ein solches Gesetz entstehen könnte. Securitize verfügt bereits über die erforderlichen Lizenzen zur Ausgabe von tokenisierten Wertpapieren und hat bislang über 4 Milliarden US-Dollar an tokenisierten Assets emittiert. Das von Vermögensverwalter BlackRock unterstützte Unternehmen würde stark von klaren regulatorischen Rahmenbedingungen profitieren.
Coinbase hatte sich vergangene Woche als Unterstützer des Gesetzes zurückgezogen und gewarnt, dass der Entwurf einem „faktischen Verbot“ tokenisierter Aktien gleichkäme. Das Timing wirft Fragen auf – insbesondere, da der Börsengang von Securitize unmittelbar bevorsteht. Citron spricht von einem Machtkampf zwischen Brian Armstrong (CEO von Coinbase) und etablierten Wall-Street-Akteuren, die hinter Securitize stehen. Das Zitat „Armstrong vs. BlackRock und Trump“ bringt es laut Citron auf den Punkt.
Coinbase unter Druck, CEPT-Aktie steigt
Der Markt reagierte prompt: Der Kurs von CEPT – der SPAC, der Securitize an die Börse bringen soll – stieg zunächst um 10 %, bevor er sich bei einem Plus von 2,2 % stabilisierte. Gleichzeitig verlor die Aktie von Coinbase fast 4 %. Diese Kursbewegungen deuten darauf hin, dass Investoren Securitize als ernstzunehmenden Herausforderer im Bereich regulierter Krypto- und Token-Produkte sehen.
Bemerkenswert: Coinbase Ventures hatte bereits 2018 in Securitize investiert. Heute scheint das Unternehmen jedoch vorrangig sein eigenes Marktsegment und die Einnahmen aus z. B. Stablecoin-Yield-Produkten gegen neue Konkurrenten schützen zu wollen. Laut CoinDesk könnte der Börsengang von Securitize in der ersten Hälfte 2026 erfolgen – mit einer geschätzten Bewertung von 1,25 Milliarden US-Dollar. Auch andere US-Anbieter kämpfen aktuell mit regulatorischen Hürden.
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