Nigeria geht einen großen Schritt in Richtung einer strengeren Kontrolle von Kryptowährungen, indem alle digitalen Transaktionen mit Identitäten verknüpft werden. Mit der Einführung eines neuen Steuergesetzes sind Krypto-Nutzer verpflichtet, ihre Steuer- und Identitätsdaten über eine TIN (Tax Identification Number) und eine NIN (National Identity Number) offenzulegen. Ziel der Regierung ist es, den Handel mit digitalen Vermögenswerten aus dem Schatten zu holen – ohne die Blockchain selbst kompromittieren zu müssen.
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VASPs müssen Daten erfassen und berichten
Nach dem neuen Gesetz, dem NTAA 2025, sind Anbieter von Krypto-Dienstleistungen (VASPs) verpflichtet, umfangreiche Nutzerdaten zu erfassen. Dazu gehören TIN, NIN, Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Monatlich müssen sie der Steuerbehörde detaillierte Berichte vorlegen, in denen sämtliche Transaktionen inklusive Verkaufswert, Datum und beteiligten Parteien aufgeführt sind.
Darüber hinaus sind verdächtige oder großvolumige Transaktionen sowohl der Steuerbehörde als auch der nigerianischen Finanznachrichtenbehörde (NFIU) zu melden. Transaktions- und Identitätsdaten müssen mindestens sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Wer gegen diese Vorschriften verstößt, riskiert eine Geldstrafe von ₦10 Millionen (etwa 7.000 US-Dollar) und möglicherweise den Entzug der Betriebslizenz.
Krypto wird vollständig nachvollziehbar
Nigeria ist einer der größten Krypto-Märkte Afrikas. Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 wurden dort schätzungsweise 92,1 Milliarden US-Dollar in Kryptowährungen gehandelt. Für eine Regierung, die ihre Steuereinnahmen von unter 10 % auf 18 % des BIP steigern will, ist dies ein Bereich, den sie nicht länger ignorieren kann.
Laut TechCabal ermöglicht die Verknüpfung von Krypto-Transaktionen mit TIN und NIN die Zuordnung von Gewinnen aus digitalen Vermögenswerten zu Einkommensangaben. Damit wird Krypto in Nigeria von einer anonymen Handelsaktivität zu einer steuerlich überprüfbaren Einkommensquelle. Das System orientiert sich an internationalen Standards wie dem Crypto Asset Reporting Framework (CARF), das ab Januar 2026 weltweit eingeführt wird.
Die Kryptoindustrie in Nigeria unterliegt nun auch der Aufsicht der nigerianischen Börsenaufsicht SEC – dank des neuen Investment and Securities Act von 2025. Damit werden digitale Vermögenswerte offiziell als Wertpapiere anerkannt, und Börsen, Broker sowie Verwahrstellen unterliegen strengen Regulierungen. Nigeria reiht sich damit in den globalen Trend ein, Krypto vollständig in die reguläre Wirtschaft zu integrieren.
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