Malta steht erneut im Fokus Europas. Die kleine Insel zieht seit Jahren große Namen aus der Kryptowährungsbranche an, sieht sich nun jedoch mit erheblichem Gegenwind aus der EU konfrontiert. Brüssel möchte die Kontrolle stärker zentralisieren, während Malta an seinem eigenen Ansatz festhalten will. Das führt zu zunehmenden Spannungen.
Kampf um Kontrolle innerhalb Europas
Die Europäische Union arbeitet an Plänen, die Aufsicht über den Kryptosektor stärker über die in Paris ansässige Aufsichtsbehörde ESMA zu zentralisieren. Das würde bedeuten, dass Länder wie Malta weniger Einfluss auf große Akteure haben, die sich dort niedergelassen haben, wie Crypto.com und OKX. Laut EU soll dieser Ansatz für mehr Anlegerschutz und einen besser funktionierenden Markt sorgen.
Malta sieht dies völlig anders. Das Land hält die Pläne für politisch motiviert und spricht von Neid. Die Insel hat sich früh einen Vorsprung verschafft, indem sie klare Regeln für Kryptowährungen eingeführt hat, wodurch sich viele Unternehmen dort angesiedelt haben.
Laut Kenneth Farrugia von der maltesischen Aufsichtsbehörde sei es unfair, Länder, die früh gehandelt haben, nun einzuschränken. Andere Staaten hätten schlicht schneller auf die Marktentwicklung reagieren müssen, berichtet Bloomberg.
Malta als Krypto-Hub
Malta erhielt 2018 den Spitznamen „Blockchain Island“, nachdem es als eines der ersten Länder ein umfassendes regulatorisches Rahmenwerk für Kryptowährungen eingeführt hatte. In Kombination mit niedrigen Steuersätzen – teils um die 5 % – wurde das Land zu einem Magneten für internationale Unternehmen.
Diese Strategie zahlt sich aus. Malta konnte beispielsweise mehrere frühe Lizenzen unter den neuen MiCA-Regeln der EU sichern. Unternehmen entscheiden sich laut Experten bewusst für Malta, da die Aufsichtsbehörden dort über mehr Erfahrung im Umgang mit Kryptowährungen und deren Risiken verfügen – ähnlich wie große Krypto-Exchanges weltweit.
Dennoch gibt es Kritik. So erhielt Malta von ESMA Hinweise zur Vergabe einer Lizenz an OKX, kurz bevor das Unternehmen in den USA eine Strafe von 504 Millionen US-Dollar akzeptierte. Europäische Aufseher waren der Meinung, Malta hätte die Vergangenheit der Plattform kritischer prüfen müssen.
Zukunft von Kryptowährungen in Europa ungewiss
Die Debatte dreht sich letztlich um eine grundsätzliche Frage: Wo liegt die Macht innerhalb Europas? Länder wie Frankreich und Italien plädieren für mehr zentrale Kontrolle, während Malta befürchtet, dass Innovation dadurch gebremst wird.
Aus Sicht der EU ist Zentralisierung sinnvoll, da Kryptowährungen von Natur aus grenzüberschreitend sind und spezialisiertes Fachwissen erfordern. Gleichzeitig warnen Unternehmen, dass zu strenge Regeln zu einer Abwanderung aus Europa führen könnten – ein Thema, das auch im crypto exchange news häufiger auftaucht.
Malta sieht dieses Risiko deutlich. Werden die Vorschriften zu streng, könnten Unternehmen in Regionen wie Dubai, Abu Dhabi oder die Vereinigten Staaten ausweichen. Damit steht nicht nur ein Machtkampf auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft des europäischen Kryptomarktes insgesamt.
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