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Tally stellt Betrieb ein und wirft Fragen zur Zukunft von DAOs auf
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Tally stellt Betrieb ein und wirft Fragen zur Zukunft von DAOs auf

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Die bekannte Governance-Plattform Tally stellt nach sechs Jahren ihren Betrieb ein. Das Unternehmen spielte eine wichtige Rolle innerhalb der Welt der DAOs und arbeitete mit großen Namen wie Uniswap, Arbitrum und ENS zusammen. Dennoch entscheidet sich das Team nun, den Stecker zu ziehen – und das hat bemerkenswerterweise mit veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen in den Vereinigten Staaten zu tun.

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Weniger Bedarf an Dezentralisierung

Laut CEO Dennison Bertram verändert sich die Rolle von DAOs derzeit schnell. In der Zeit, als Gary Gensler die SEC leitete, standen viele Kryptoprojekte unter Druck, sich zu dezentralisieren. Der Grund: Token wurden schneller als Wertpapiere eingestuft, wenn eine zentrale Partei zu viel Kontrolle ausübte.

Als Reaktion darauf entschieden sich viele Projekte für DAO-Strukturen, bei denen Entscheidungen von Tokeninhabern getroffen werden. Tools wie Tally machten dies möglich, indem sie Abstimmungssysteme und Dashboards bereitstellten.

Nun, da die Regulierung unter Präsident Donald Trump lockerer geworden ist, verschwindet diese Notwendigkeit weitgehend. Projekte müssen weniger rechtliche Risiken fürchten und entscheiden sich häufiger für traditionellere Strukturen. Dadurch sinkt die Nachfrage nach Governance-Tools deutlich – eine Entwicklung, die in breitere Veränderungen innerhalb der Branche passt, wie auch im Krypto-Exchange-News zu sehen ist.

DAO-Modell unter Druck

Neben der Regulierung spielt auch die Praxis eine Rolle. Viele DAOs kämpfen mit geringer Beteiligung und langsamen Entscheidungsprozessen. In einigen Fällen wird die Richtung von Projekten nur von einer kleinen Gruppe aktiver Teilnehmer bestimmt.

Immer mehr große Akteure wenden sich daher von diesem Modell ab. Einige Projekte lösen ihre DAO vollständig auf oder wandeln sie in klassische Unternehmen um. In manchen Fällen führt dies sogar zu Kursanstiegen, was darauf hindeutet, dass der Markt diese Entwicklung positiv bewertet.

Laut Bertram besteht ein grundlegender Widerspruch zwischen vollständiger Dezentralisierung und finanziellen Anreizen. Das erschwert den Aufbau effizienter und skalierbarer Systeme.

Wachstum der Kryptowährungsbranche bleibt zurück

Tally hatte zudem mit einem explosionsartigen Wachstum der Anzahl von Kryptoprojekten gerechnet, doch dieses bleibt aus. Statt tausender neuer Protokolle konzentriert sich die Branche zunehmend auf eine begrenzte Anzahl großer Akteure.

Auch die Konkurrenz durch andere Technologien spielt eine Rolle. Künstliche Intelligenz zieht derzeit viel Talent und Aufmerksamkeit aus der Kryptobranche ab, wie auch aktuelle Entwicklungen zeigen, bei denen KI-Innovationen sich stark beschleunigen. Dadurch entstehen weniger neue Projekte, die Governance-Tools nutzen.

Die Schließung von Tally zeigt, wie sich der Markt an neue Bedingungen anpasst. Was früher ein Muss war – Dezentralisierung – wird heute zunehmend zu einer bewussten Entscheidung.

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