Die amerikanische Börsenaufsicht SEC beschäftigt sich zunehmend mit der Tokenisierung von Aktien. Laut einem Entwurf einer Empfehlung des Investor Advisory Committee (IAC) sollte die Aufsichtsbehörde jedoch vorsichtig vorgehen und keine umfassenden Ausnahmen für neue Technologien gewähren.
Stattdessen empfehlen Experten, die Regulierung schrittweise anzupassen. Dies könnte beispielsweise über gezielte Ausnahmen oder spezifische Regeländerungen erfolgen. Gleichzeitig müssen wichtige Schutzmechanismen für Anleger erhalten bleiben.
Die Empfehlung stammt vom Market Structure Subcommittee des IAC und ist Teil einer breiteren Diskussion darüber, wie traditionelle Finanzmärkte und Blockchain-Technologie in Zukunft zusammenwachsen können.
Keine allgemeine Ausnahme für tokenisierte Aktien
Laut der Empfehlung sollte die SEC keine allgemeine Innovationsausnahme für die Tokenisierung von Aktien einführen. Stattdessen sollten Reformen sorgfältig über einzelne Regeländerungen oder begrenzte Ausnahmen umgesetzt werden.
Auf diese Weise kann Innovation stattfinden, ohne dass grundlegende Regeln zum Schutz von Anlegern verschwinden. Das Gremium betont, dass tokenisierte Aktien großes Potenzial haben, die bestehende Marktstruktur und die aktuellen Vorschriften jedoch nicht einfach ignoriert werden können.
Weitere Details zum Vorschlag sind im offiziellen Dokument der SEC zu finden, meldet die Aufsichtsbehörde.
Drei wichtige Prinzipien für die Regulierung
Laut dem Entwurf sollten zukünftige Regeln für tokenisierte Aktien mindestens drei zentrale Prinzipien befolgen. Erstens müssen Unternehmen klar kommunizieren, welche Rechte Investoren genau haben, wenn sie tokenisierte Aktien besitzen.
Zweitens müssen Vermittler wie Handelsplattformen und Broker weiterhin unter der Aufsicht bestehender Regulierungsbehörden wie der SEC und FINRA stehen. Dadurch soll verhindert werden, dass neue Blockchain-Strukturen außerhalb des bestehenden Finanzaufsichtssystems operieren.
Drittens muss der Handel mit tokenisierten Aktien dem sogenannten Best-Execution-Prinzip entsprechen. Das bedeutet, dass Anleger bei der Ausführung von Orders stets den bestmöglichen Preis und die besten Handelsbedingungen erhalten müssen.
Tokenisierung wächst in den Finanzmärkten
Die Tokenisierung wird von vielen Finanzinstituten als eine wichtige Entwicklung für die Zukunft der Kapitalmärkte angesehen. Durch die Abbildung von Aktien und anderen Finanzinstrumenten auf Blockchain-Netzwerken können Transaktionen schneller abgewickelt und möglicherweise auch kostengünstiger durchgeführt werden.
Gleichzeitig wirft diese Technologie neue Fragen für Aufsichtsbehörden auf. Regulierungsbehörden müssen entscheiden, wie bestehende Regeln für den Wertpapierhandel auf blockchainbasierte Märkte angewendet werden können. Diese Entwicklungen passen in einen breiteren Trend, bei dem Blockchain zunehmend für Finanzinfrastruktur genutzt wird, wie auch bei dem Wachstum blockchainbasierter Aktienmärkte, die kürzlich einen Meilenstein von $1 Milliarde erreicht haben.
Die Empfehlung des Ausschusses zeigt, dass die SEC Innovation zulassen möchte, gleichzeitig jedoch vorsichtig bleibt, um den Schutz von Anlegern sicherzustellen. Für Investoren, die auf digitalen Märkten aktiv sind, bleiben Kryptobörsen ein wichtiger Zugangspunkt zu diesem neuen Sektor.
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