Bitcoin-Miner stehen erneut unter Druck, da die Rentabilität des Minings deutlich gesunken ist. Das börsennotierte Unternehmen Cango hat deshalb beschlossen, vorübergehend einen erheblichen Teil seiner Rechenleistung abzuschalten. Rund 30 % der gesamten Miningkapazität sind derzeit offline, während das Unternehmen seine Infrastruktur optimiert.
Die Entscheidung zeigt, wie herausfordernd die aktuellen Marktbedingungen für viele Miner sind. Durch geringere Einnahmen pro Einheit Rechenleistung und relativ hohe Betriebskosten müssen einige Unternehmen ihre Strategie anpassen, um profitabel zu bleiben.
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Cango schaltet Teil der Miningkapazität vorübergehend ab
Das Mining-Unternehmen Cango erreichte im Februar eine durchschnittliche Hashrate von 34,55 EH/s, während das Unternehmen insgesamt etwa 50 EH/s an Kapazität installiert hat. Das bedeutet, dass rund 30 % der Maschinen derzeit nicht aktiv sind.
Laut dem Unternehmen hängt dies mit einer Reihe von Anpassungen innerhalb der Infrastruktur zusammen. Cango optimiert seine Hardware, verlagert Geräte an andere Standorte und verhandelt Hosting-Verträge neu. Darüber hinaus werden einige Mining-Rigs verkauft, während andere durch effizientere Geräte ersetzt werden.
Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Betriebskosten zu senken und Mining-Aktivitäten in Regionen mit günstigeren Strompreisen zu verlagern. Weitere Details zur Situation wurden von The Energy Mag berichtet.
Sinkende Hashprice setzt Miner weltweit unter Druck
Die Probleme bei Cango hängen mit einer breiteren Entwicklung in der Bitcoin-Miningindustrie zusammen. Die sogenannte Hashprice, ein wichtiger Indikator für die täglichen Einnahmen pro Einheit Rechenleistung, ist in letzter Zeit deutlich gesunken.
Derzeit liegt diese Kennzahl unter etwa 40 US-Dollar pro PH/s pro Tag und bewegt sich häufig sogar im niedrigen 30-Dollar-Bereich. Für Miner mit vergleichbaren oder höheren Betriebskosten wird es dadurch schwierig, profitabel zu bleiben.
Für Cango ist dieser Druck besonders hoch, da das Unternehmen relativ hohe Kosten hat. Die durchschnittlichen Hashkosten des Unternehmens lagen historisch bei etwa 40 US-Dollar pro PH/s. Das liegt teilweise daran, dass Cango im vergangenen Jahr schnell expandierte, indem große Mengen an Antminer-S19-XP-Maschinen von Bitmain gekauft und über Colocation in externen Rechenzentren betrieben wurden.
Großer Bitcoin-Verkauf nach Marktrückgang
Neben operativen Anpassungen nahm Cango auch deutliche Veränderungen an seiner Bilanz vor. Während eines starken Marktrückgangs Anfang Februar verkaufte das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit einen großen Teil seiner Bitcoin-Reserven.
An einem einzigen Wochenende wurden etwa 4.451 BTC verkauft, um offene Kredite zu reduzieren. Insgesamt verkaufte Cango im Februar 4.616 BTC – eine Menge, die mehr als zehnmal so hoch ist wie die monatliche Produktion des Unternehmens.
Trotz dieser Verkäufe produzierte Cango im Februar weiterhin 454,83 BTC. Ende des Monats befanden sich laut Unternehmen noch 3.313,4 BTC in der Bilanz.
Die Entwicklungen zeigen, wie empfindlich die Miningbranche weiterhin auf Veränderungen in der Rentabilität reagiert. Wenn Einnahmen sinken und Kosten hoch bleiben, sind selbst große Akteure gezwungen, ihre Strategie schnell anzupassen. So wurde kürzlich auch berichtet, dass große Mining-Unternehmen tausende Bitcoin nach sinkenden Margen verkauft haben.
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