Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine überraschende Wendung in einem Verfahren gegen Tron-Gründer Justin Sun und mehrere mit ihm verbundene Organisationen vollzogen. Laut einer Entscheidung des US-Bezirksgerichts im Southern District of New York lässt die Aufsichtsbehörde den Großteil der im Jahr 2023 erhobenen Anklagen fallen. Gleichzeitig muss Rainberry, das Unternehmen hinter dem BitTorrent-Protokoll, eine zivilrechtliche Geldstrafe von 10 Millionen US-Dollar zahlen.
Im Mittelpunkt der Klage standen Vorwürfe wegen des nicht registrierten Verkaufs von Kryptotokens sowie mutmaßlicher Marktmanipulation. Obwohl ein Teil des Verfahrens nun eingestellt wird, bleibt die Debatte über die Regulierung von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten weiterhin aktuell. Solche Entwicklungen erscheinen regelmäßig im breiteren Krypto-news.
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SEC lässt Anklagen gegen Justin Sun fallen
Die SEC verklagte Justin Sun, die Tron Foundation und die BitTorrent Foundation im Jahr 2023. Nach Angaben der Aufsichtsbehörde sollen die Tokens TRX und BTT als nicht registrierte Wertpapiere verkauft worden sein. Außerdem beschuldigte die SEC Sun, den Preis von TRX durch sogenanntes Wash Trading manipuliert zu haben.
Darüber hinaus behauptete die Behörde, mehrere Prominente seien bezahlt worden, um die Tokens zu bewerben, ohne dies klar offenzulegen. Unter anderem wurden Lindsay Lohan und Jake Paul in dem Verfahren genannt. Sechs der acht beteiligten Prominenten zahlten schließlich gemeinsam rund 400.000 US-Dollar an Geldstrafen und Zinsen, um die Angelegenheit beizulegen, ohne ein Fehlverhalten einzugestehen.
Aus einer aktuellen gerichtlichen Einreichung geht nun hervor, dass die SEC die Anklagen gegen Sun und die beiden Stiftungen fallen lässt. Die beteiligten Parteien akzeptieren die Bedingungen, ohne die Vorwürfe zuzugeben oder zu bestreiten. Die vollständigen Gerichtsunterlagen sind hier zu finden: court filing.
BitTorrent-Entwickler zahlt 10 Millionen US-Dollar Strafe
Obwohl ein großer Teil des Falls beendet wird, bleibt Rainberry nicht vollständig verschont. Das Unternehmen, früher bekannt als BitTorrent Inc., hat einer zivilrechtlichen Geldstrafe von 10 Millionen US-Dollar zugestimmt. Rainberry spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des BitTorrent-Protokolls sowie des BTT-Tokens unter der Führung von Sun.
Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen im Rahmen der Vereinbarung, künftig keine irreführenden Marktpraktiken im Zusammenhang mit Wertpapieren anzuwenden. Auch diese Einigung erfolgt ohne ein Eingeständnis von Schuld.
Sun erwarb BitTorrent im Jahr 2018 und führte ein Jahr später den BTT-Token ein. Die Übernahme war Teil seiner Vision, ein dezentrales Internet über das Tron-Ökosystem aufzubauen, wie Variety berichtete.
Mehr Kryptoverfahren werden unter der Trump-Regierung eingestellt
Die Entscheidung passt in einen breiteren Trend, bei dem die SEC mehrere Kryptoverfahren beendet. Seit Präsident Donald Trump erneut im Amt ist, hat die Behörde verschiedene Verfahren gegen große Krypto-Unternehmen eingestellt.
Unter anderem wurden Klagen gegen Binance, Coinbase und Uniswap bereits zurückgezogen. Kritiker im US-Kongress argumentieren, dass die Aufsichtsbehörde damit einen großen Teil ihrer bisherigen Durchsetzungspolitik aufgibt.
Der Fall gegen Sun wurde bereits im Februar 2025 vorübergehend pausiert, um eine mögliche Einigung zu prüfen. Mit der neuen Entscheidung scheint der Großteil des juristischen Konflikts nun endgültig abgeschlossen. Gleichzeitig bleibt die Regulierung digitaler Vermögenswerte ein zentrales Thema, insbesondere da Länder an neuen Gesetzen etwa zu Stablecoins und nationalen Krypto-Strategien arbeiten.
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