Die südkoreanische Regierung greift nach einer Reihe schmerzhafter Fehler im Umgang mit beschlagnahmten Kryptowährungen ein. Finanzminister und Vizepremier Goo Yun Cheol kündigt eine dringende Untersuchung an, wie staatliche Behörden digitale Vermögenswerte verwalten. Auslöser sind mehrere Vorfälle, bei denen Behörden die Kontrolle über Bitcoin verlieren oder interne Kontrollmechanismen versagen.
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22 Bitcoin durch mangelhafte Verwahrung verschwunden
Direkter Anlass der Untersuchung ist ein Fall aus dem Jahr 2022, bei dem die Polizei im Bezirk Gangnam in Seoul 22 BTC verliert. Zum damaligen Zeitpunkt haben die Coins einen Wert von rund 1,4 Millionen US-Dollar. Die Beamten überlassen die Verwaltung der beschlagnahmten Bitcoin einer externen Partei und behalten selbst keine Kontrolle über die Private Keys. Dadurch geraten die Gelder außer Reichweite. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung sicherer Krypto-Wallets und klarer Verfahren.
Zwei Verdächtige wurden inzwischen festgenommen, und die Staatsanwaltschaft untersucht mögliche Bestechung. Laut lokalen Medien zeigt der Fall, wie anfällig Behörden sind, wenn sie Kryptowährungen ohne eigene technische Infrastruktur oder eindeutige Protokolle verwalten.
Politischer Druck nach weiteren Pannen
Der Druck auf die Aufsichtsbehörden steigt weiter nach einem weiteren Vorfall bei der Kryptobörse Bithumb. Aufgrund eines internen Systemfehlers werden dort Anfang dieses Jahres Bitcoin im Wert von mehreren Dutzend Milliarden US-Dollar fälschlicherweise Nutzern gutgeschrieben. Südkoreanische Aufsichtsbehörden prüfen die Plattform seit 2022 mehrfach, entdecken den Fehler jedoch nicht. Lokale Berichte sprechen von einem Fehler im Umfang von rund 40 Milliarden US-Dollar. Zuvor zeigte bereits ein mögliches Datenleck und Missbrauch bei Axiom Exchange, wie anfällig Handelsplattformen sein können.
Minister Goo Yun Cheol reagiert öffentlich über X und kündigt eine umfassende Überprüfung aller digitalen Vermögenswerte an, die durch Beschlagnahmungen oder steuerliche Maßnahmen in staatlichen Besitz gelangen.
Nach seinen Angaben arbeitet die Regierung dabei unter anderem mit der Financial Services Commission und der Financial Supervisory Service zusammen, um die aktuellen Verwaltungspraktiken zu analysieren. Anschließend sollen Maßnahmen folgen, um Wiederholungen zu verhindern. Konkrete Details zu neuen Sicherheitsmaßnahmen werden bislang jedoch nicht genannt.
Keine Staatsreserve, aber dennoch Verantwortung
Der Minister stellt klar, dass Südkorea keine strategische Krypto-Reserve hält. Digitale Vermögenswerte gelangen ausschließlich durch rechtliche Verfahren wie Steuerbeitreibung oder strafrechtliche Ermittlungen in staatlichen Besitz.
Die jüngsten Vorfälle zeigen jedoch deutlich, dass technisches Know-how und strenge Sicherheitsstandards unverzichtbar sind, sobald der Staat Kryptowährungen verwahrt. Mit der angekündigten Untersuchung erkennt Seoul an, dass das Management digitaler Vermögenswerte nicht länger als Nebensache innerhalb des öffentlichen Sektors behandelt werden kann.
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