Auf der dezentralen Derivateplattform Lighter spielt sich in dieser Woche ein bemerkenswerter Schlagabtausch zwischen einem großen Trader und Hunderten Gegenparteien ab. Ein Whale versucht, den Markt für ARC-Perpetuals mit einer massiven Longposition zu dominieren, stößt jedoch letztlich auf eine Wand aus Shortpositionen. Das Ergebnis: ein Verlust von rund 8,2 Millionen USDC für den Großinvestor, während der Plattformmechanismus die Schäden für Liquiditätsanbieter begrenzt.
Whale baut enorme Longposition auf
Laut Lighter baut ein Trader über mehrere Tage hinweg eine außergewöhnlich große Longposition in ARC auf, gemessen an der gesamten Marktgröße. Etwa 600 andere Trader und Market Maker übernehmen die Gegenseite des Trades. Dadurch steigt das gesamte Open Interest auf 50 Millionen USDC.
Als der ARC-Preis gegen 18:00 Uhr ET zu fallen beginnt, folgt rasch der erste Rückschlag. Die große Longposition wird teilweise über das Orderbuch liquidiert – im Umfang von rund 2 Millionen USDC. Doch der Kursrückgang setzt sich fort, wodurch das Konto weiter reduziert wird und schließlich über einen Auto-Deleveraging-Mechanismus (ADL) bei der sogenannten LLP landet.
LLP-Strategie begrenzt den Schaden
Der ARC-Perp-Kontrakt fällt unter Strategie 7 innerhalb des LLP-Systems. In dieser spezifischen Strategie sind lediglich 75.000 USDC an Kapital zugewiesen. Das bedeutet, dass maximal dieser Betrag einem Risiko ausgesetzt ist, wenn der Mechanismus Positionen übernehmen muss.
Während der Abwicklung übernimmt LLP vorübergehend 200 Millionen ARC mit einem Gesamtwert von 14,7 Millionen USDC zu einem Preis von 0,072867. Zunächst liegt diese Position sogar im Gewinn, doch bei weiterem Preisdruck folgt ein weiteres ADL-Ereignis. Gesunde Shortpositionen übernehmen die Position anschließend zu 0,071123.
Da das Risiko pro Strategie klar abgegrenzt ist, bleibt der Verlust für LLP auf etwa 75.000 USDC begrenzt. Dies steht in starkem Kontrast zum Verlust des Whales, der sich auf rund 8,2 Millionen USDC beläuft.
Short-Trader profitieren vom Squeeze-Versuch
Während der große Long-Trader tief im Minus endet, profitieren jene Marktteilnehmer, die die Short-Seite gewählt haben. Sie gehen bewusst das Risiko ein, gegen eine überdimensionierte Longposition anzutreten, und realisieren letztlich Gewinne, als der Preis weiter fällt.
Laut Lighter zeigt dieses Ereignis, dass die LLP-Strategie wie vorgesehen funktioniert: Das System fängt extreme Marktschwankungen ab, schützt Liquiditätsanbieter vor großen Verlusten und lässt gleichzeitig Raum für Marktmechanismen. Der erste große Stresstest für das System endet somit in einem klaren Sieg für die Gegenpartei des Whales.
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