Sam Bankman-Fried versucht mit einer auffälligen Kursänderung, seine Freiheit zurückzugewinnen. Der ehemalige CEO von FTX, der wegen umfangreichen Betrugs eine 25-jährige Haftstrafe verbüßt, richtet seinen Fokus auf Präsident Donald Trump in der Hoffnung auf ein präsidiales Gnadengesuch. Doch aus dem Weißen Haus kommt ein klares Signal: Diese Möglichkeit ist faktisch ausgeschlossen.
Kampagne aus dem Gefängnis
Obwohl Bankman-Fried in einem Bundesgefängnis inhaftiert ist, bleibt er in sozialen Medien aktiv. Über Beiträge auf X schlägt er plötzlich einen deutlich konservativen Ton an. Er kritisiert den Richter, der ihn verurteilte, und äußert offen seine Bewunderung für Trump. In einer seiner jüngsten Nachrichten bezeichnet er das Verfahren gegen ihn als politisch motiviert und lobt Trump für dessen Kampf gegen eine aus seiner Sicht aktivistische Regierung. Die Beiträge werden laut seiner Profilbeschreibung über eine Zwischenperson veröffentlicht, da er nur über genehmigte Telefongespräche und E-Mails kommunizieren darf.
Laut Fortune verfolgt der ehemalige FTX-Manager mit dieser Strategie ein klares Ziel: eine Begnadigung durch den Präsidenten.
Weißes Haus lehnt Gesuch ab
Die Reaktion aus Washington lässt kaum Raum für Spekulationen. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, Trump habe bereits im Januar klargestellt, dass er Bankman-Fried nicht begnadigen werde. In diesem Zusammenhang wurden auch der ehemalige Senator Robert Menendez sowie der frühere venezolanische Präsident Nicolás Maduro genannt. Zwar liegt die endgültige Entscheidung über Gnadengesuche beim Präsidenten, doch in diesem Fall scheint die Tür geschlossen.
Das ist bemerkenswert, da Trump in der Vergangenheit durchaus prominente Persönlichkeiten aus dem Finanzsektor begnadigte. So erhielt auch Binance-Gründer Changpeng Zhao, einst ein direkter Rivale von Bankman-Fried, ein präsidiales Pardon. Kürzlich geriet Binance erneut in die Schlagzeilen, als das Unternehmen Hunderte Millionen in strengere Compliance investierte. Dennoch wiegt die Vergangenheit des FTX-Gründers schwer. Über Jahre spendete er erhebliche Summen an demokratische Politiker und galt als bedeutender Unterstützer progressiver Kampagnen.
Politische Kehrtwende nach dem Zusammenbruch von FTX
Nach der Implosion von FTX im November 2022 änderte sich seine Strategie drastisch. In freigegebenen Dokumenten schrieb er, dass er sich öffentlich als Republikaner positionieren und sogar bei Tucker Carlson auftreten wolle. Dieser mediale Ansatz soll ihm Berichten zufolge Probleme innerhalb des Gefängnisses eingebracht haben.
Unterdessen legt Bankman-Fried gegen seine Verurteilung Berufung bei einem Bundesberufungsgericht ein. Sein X-Profil ist voller Beiträge, in denen er Demokraten und sozialen Medienplattformen Zensur vorwirft. Alternativen wie Truth Social und GETTR lobt er hingegen für ihren Fokus auf Meinungsfreiheit.
Insider in Washington schätzen seine Chancen auf eine Begnadigung dennoch als äußerst gering ein. Sein Ruf ist sowohl in der Politik als auch in der Kryptowährungsbranche schwer beschädigt. Was bleibt, ist eine öffentliche Charmeoffensive, die bislang kaum Wirkung zeigt.
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