Die niederländische Glücksspielbehörde (Kansspelautoriteit) geht entschieden gegen Polymarket vor. Die Aufsichtsbehörde untersagt der Plattform, weiterhin Prediction Markets in den Niederlanden anzubieten, und droht mit erheblichen Zwangsgeldern. Nach Auffassung der Behörde fallen die Verträge von Polymarket unter illegales Glücksspielangebot. Damit gerät die schnell wachsende Plattform in Europa erneut unter Druck.
Sofort einstellen oder 420.000 Euro pro Woche zahlen
Die Kansspelautoriteit verhängt gegen Adventure One QSS Inc., das Unternehmen hinter Polymarket, eine sogenannte Anordnung unter Zwangsgeld. Die Plattform muss ihre Dienste für niederländische Nutzer umgehend einstellen. Andernfalls droht ein Bußgeld von 420.000 Euro pro Woche, mit einem Höchstbetrag von 840.000 Euro. Umgerechnet entspricht dies 462.000 beziehungsweise 924.000 US-Dollar pro Woche.
Nach Angaben der Aufsichtsbehörde operiert Polymarket ohne Lizenz auf dem niederländischen Markt und verstößt damit gegen geltendes Recht. In einer offiziellen Erklärung auf der Website der Kansspelautoriteit heißt es, dass das Angebot trotz früherer Kontakte mit dem Unternehmen weiterhin verfügbar sei. Daher greife die Behörde nun zu Durchsetzungsmaßnahmen.
Ella Seijsener, Direktorin für Lizenzen und Aufsicht, erklärt, dass Prediction Markets in den Niederlanden als Glücksspiele eingestuft werden. Sie verweist auf gesellschaftliche Risiken, etwa mögliche Einflüsse auf Wahlen. Ein Anbieter ohne Lizenz habe unabhängig von der Präsentation des Produkts keinen Platz auf dem niederländischen Markt.
Explosives Wachstum von Prediction Markets
Das Eingreifen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Prediction Markets weltweit an Popularität gewinnen. Plattformen wie Polymarket und der Konkurrent Kalshi profitieren von großen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen. Rund um die US-Präsidentschaftswahlen 2024, die von Donald Trump gewonnen wurden, steigen die Handelsvolumina deutlich an.
Ein Bericht von Dune und Keyrock aus dem November 2025 zeigt, dass die gemeinsamen monatlichen Handelsvolumina großer Prediction-Market-Plattformen über 13,5 Milliarden US-Dollar liegen. Insgesamt werden mehr als 43 Millionen Transaktionen pro Monat verarbeitet. Dieses rasche Wachstum rückt zunehmend in den Fokus der Aufsichtsbehörden.
Im Kern der Debatte steht die Frage, ob diese Märkte Finanzinstrumente anbieten oder schlicht Wetten ermöglichen. Die Unternehmen selbst sprechen von handelbaren Verträgen zwischen Nutzern. Aufsichtsbehörden betrachten hingegen die wirtschaftliche Realität: Nutzer setzen Geld auf ungewisse Ereignisse und erhalten eine Auszahlung, wenn sie richtig liegen.
Internationaler Druck nimmt zu
Die Niederlande stehen mit diesem Vorgehen nicht allein. In mehreren US-Bundesstaaten sowie in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal und Ungarn laufen Untersuchungen oder Gerichtsverfahren gegen Prediction-Market-Plattformen. Kalshi verteidigt sich derzeit gegen eine Sammelklage in New York, in der die Plattform als illegales Sportwettenbüro dargestellt wird.
Laut Jan Scheele von der Blockchain Netherlands Foundation fügt sich das Vorgehen der niederländischen Aufsichtsbehörde in eine breitere Tradition strenger Durchsetzung ein. Niederländische Behörden erwarten, dass Unternehmen im Vorfeld die erforderlichen Lizenzen einholen und fortlaufend die Vorschriften zu Verbraucherschutz und Geldwäscheprävention einhalten, wie auch regelmäßig im breiteren Kryptobörsen-news thematisiert wird.
Polymarket selbst äußert sich nicht zu dem niederländischen Beschluss. Gleichzeitig expandiert die Plattform international weiter und geht Kooperationen im Medienbereich ein. Der juristische Streit rund um Prediction Markets dürfte damit vorerst nicht beendet sein.
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