Russland steht möglicherweise kurz davor, ausländische Kryptowährungsbörsen zu blockieren. Laut Experten, die mit RBC sprachen, könnte der Zugang zu Plattformen wie Bybit und OKX bereits in diesem Sommer eingeschränkt werden. Der Zeitpunkt scheint mit neuer Gesetzgebung zusammenzufallen, die vor dem 1. Juli einen regulierten inländischen Kryptorahmen einführen soll.
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Blockaden möglicherweise bereits in diesem Sommer
Laut einer Analyse von RBC erwarten mehrere Marktkenner, dass Roskomnadsor in diesem Sommer mit der massenhaften Blockierung nicht registrierter ausländischer Kryptowährungsbörsen beginnen wird. Der leitende Analyst Nikita Zuborev von Bestchange.ru bezeichnet dies als ein wahrscheinliches Szenario. Sobald Russland eigene regulierte Handelsplattformen einführt, dürfte der Druck auf ausländische Wettbewerber nahezu sicher zunehmen.
Das Finanzministerium schätzt, dass täglich Kryptowährungen im Wert von rund 50 Milliarden Rubel außerhalb des regulierten Systems gehandelt werden. Gleichzeitig zahlen Russen laut Sergey Shvetsov von der Moskauer Börse schätzungsweise 15 Milliarden US-Dollar an Gebühren an internationale Kryptowährungsbörsen. Diese Einnahmen möchte Russland lieber innerhalb der eigenen Infrastruktur halten.
Belarus als mögliches Vorbild
Einige Juristen erwarten ein Modell ähnlich dem in Belarus. Dort dürfen Privatpersonen Kryptowährungen kaufen und verkaufen ausschließlich über lokal anerkannte Plattformen innerhalb eines speziellen Technologieregimes. Dmitry Machikhin von BitOK hält einen vergleichbaren Ansatz in Russland für plausibel, bei dem der Zugang zu ausländischen Diensten technisch erschwert wird.
Eine vollständige Blockade bleibt jedoch schwer durchsetzbar. Selbst nachdem Binance Russland offiziell verlassen hat, nutzen Berichten zufolge weiterhin rund eine Million Russen die Plattform. Die Durchsetzung eines vollständigen Verbots ausländischer Dienste wäre technisch wie rechtlich komplex.
Mehr Kontrolle durch KI und Datenlokalisierung
Forbes berichtete zuvor, dass Roskomnadsor an KI-Systemen zur Filterung des Internetverkehrs arbeitet. Für das Jahr 2026 sind hierfür 2,27 Milliarden Rubel vorgesehen. Analysten verweisen zudem auf das Gesetz zur Datenlokalisierung als mögliches Instrument. Plattformen, die personenbezogene Daten russischer Bürger verarbeiten, jedoch Server in Europa oder den Vereinigten Staaten nutzen, tragen ein erhöhtes Risiko einer Blockade.
Kritiker warnen, dass strikte Beschränkungen nicht automatisch zu einem transparenteren Markt führen. Stattdessen könnten höhere Kosten, mehr Betrugsfälle und eine Verlagerung in informelle Handelskanäle die Folge sein. Die kommenden Monate werden entscheidend dafür sein, welchen Kurs Russland zwischen nationaler Kontrolle und offenem Zugang zum globalen Kryptowährungsmarkt einschlägt.
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