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CFTC eröffnet Frontalangriff auf Bundesstaaten im Streit um Prediction Markets
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CFTC eröffnet Frontalangriff auf Bundesstaaten im Streit um Prediction Markets

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Die US-Aufsichtsbehörde CFTC geht offen in die Offensive im juristischen Streit rund um Prediction Markets. Vorsitzender Mike Selig erklärt, dass nicht die einzelnen Bundesstaaten, sondern die föderale Aufsichtsbehörde die ausschließliche Zuständigkeit für diesen Markt habe. Mit einer offiziellen Eingabe beim Bundesberufungsgericht setzt die CFTC den Ton für einen neuen Machtkampf um Plattformen wie Polymarket und Kalshi.

CFTC beansprucht exklusive Kontrolle

Die Commodity Futures Trading Commission hat ein Amicus-Briefing beim U.S. Circuit Court of Appeals for the Ninth Circuit eingereicht. In dem Verfahren North American Derivatives Exchange gegen den Bundesstaat Nevada argumentiert die Aufsichtsbehörde, dass Prediction Markets unter die föderale Derivategesetzgebung fallen. Nach Auffassung der CFTC sind Event Contracts schlicht Rohstoffderivate und unterliegen vollständig dem Commodity Exchange Act.

Vorsitzender Mike Selig lässt dabei keinen Zweifel an seiner Haltung. In einer Videobotschaft auf X warnt er Bundesstaaten, die die Zuständigkeit der CFTC infrage stellen.

„Wir sehen uns vor Gericht“, erklärt er.

Laut der Behörde reguliert sie diese Märkte bereits seit mehr als zwanzig Jahren. Die CFTC verweist unter anderem auf die Iowa Electronic Markets, die bereits 1992 anerkannt wurden. Nach der Finanzkrise 2008 erhielt die CFTC vom Kongress ausdrücklich weitreichende Befugnisse über derartige Kontrakte. Die jüngste Eingabe ist in der offiziellen Veröffentlichung der CFTC einsehbar, berichtet die Aufsichtsbehörde.

Bundesstaaten wehren sich gegen Sportkontrakte

Die juristischen Spannungen drehen sich vor allem um sportbezogene Kontrakte. Bundesstaaten wie Nevada, Massachusetts und New York betrachten diese Produkte als Glücksspiel und nicht als Derivate. Ein Bundesrichter in Nevada gab dem Staat zuvor Recht, allerdings läuft derzeit ein Berufungsverfahren.

Auch der Gouverneur von Utah, Spencer Cox, mischt sich in die Debatte ein. Er argumentiert, dass Sportwetten nichts mit Derivaten zu tun hätten, und kündigt an, sämtliche juristischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den föderalen Anspruch anzufechten. Senatorin Elizabeth Warren schließt sich der Kritik an und wirft der CFTC vor, Zuständigkeiten der Bundesstaaten auszuhöhlen.

Politische Wende unter Trump

Der Kurswechsel der CFTC fällt mit der Rückkehr von Präsident Donald Trump nach Washington zusammen. Während die Behörde zuvor noch juristisch gegen Plattformen wie Kalshi vorging, zeigt sich die Führung nun offener gegenüber Prediction Markets. Kurz nach seiner Ernennung kündigte Selig an, neue Regulierungsrahmen entwickeln zu wollen, die Innovation im Derivatemarkt fördern.

Prediction Markets sind zunehmend mit dem breiteren Kryptosektor verflochten, in dem ebenfalls Debatten über Aufsicht und Marktintegrität geführt werden. So warnte Vitalik Buterin kürzlich vor der Entwicklung von Prediction Markets und möglichen Risiken für Marktstruktur und öffentliche Wahrnehmung.

Die politische Brisanz steigt zusätzlich, da Donald Trump Jr. sowohl bei Kalshi als auch bei Polymarket als strategischer Berater involviert ist. Gleichzeitig kündigte die Trump Media & Technology Group an, selbst im Bereich der Prediction Markets aktiv werden zu wollen.

Der Ausgang dieser Gerichtsverfahren könnte weitreichende Folgen für die Zukunft von Prediction Markets in den Vereinigten Staaten haben. Sollte die CFTC Recht bekommen, behalten die föderalen Aufsichtsbehörden die vollständige Kontrolle. Gewinnen hingegen die Bundesstaaten, könnte ein fragmentiertes regulatorisches Umfeld entstehen, das die Branche grundlegend verändert.

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