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Vitalik Buterin warnt vor der Ausrichtung von Prediction Markets
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Vitalik Buterin warnt vor der Ausrichtung von Prediction Markets

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Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin übt deutliche Kritik am derzeitigen Zustand von Prediction Markets. Seiner Ansicht nach verlagern sich diese Märkte zunehmend hin zu kurzfristigem Wettverhalten rund um Kryptowährungskurse und Sportereignisse. Das sorgt zwar für hohes Handelsvolumen, besitzt aus seiner Sicht jedoch nur begrenzten gesellschaftlichen Mehrwert. Anstelle schneller Dopaminreize plädiert Buterin für eine grundlegend andere Anwendung: Risikomanagement und sogar eine Alternative zum traditionellen Geldsystem.

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Kritik an der aktuellen Ausrichtung von Prediction Markets

Buterin erkennt an, dass Prediction Markets zunehmend reifer werden. Das Handelsvolumen ist mittlerweile hoch genug, um professionelle Händler anzuziehen, und die Märkte fungieren regelmäßig als Ergänzung zu traditionellen Nachrichtenmedien. Dennoch sorgt ihn die Richtung, die viele Plattformen einschlagen.

Seiner Meinung nach konzentrieren sie sich zu stark auf kurzfristige Prognosen von Kryptowährungspreisen und Sportwetten. Solche Märkte generieren viel Aktivität – insbesondere in einem Bärenmarkt, in dem Einnahmen unter Druck stehen. Diese Strategie führe jedoch zu oberflächlichen Produkten ohne nachhaltigen Mehrwert.

Von Spekulation zu Risikomanagement

Buterin unterscheidet drei Gruppen von Teilnehmern an Prediction Markets. Informierte Händler bringen Wissen ein und erzielen Gewinne. Auf der anderen Seite stehen Akteure, die strukturell verlieren – häufig unerfahrene Spekulanten, Organisationen, die Informationen über Märkte einkaufen, oder Marktteilnehmer, die sich gegen Risiken absichern möchten.

Gerade in letzterer Gruppe sieht er die Zukunft. Er skizziert ein Beispiel, in dem ein Investor mit Aktien eines Biotech-Unternehmens sich über einen Wahlmarkt gegen politische Risiken absichert. Durch gezieltes Hedging sinkt die Volatilität seines Portfolios, was seiner Berechnung zufolge sogar einen messbaren ökonomischen Mehrwert schafft.

Eine Alternative zu Stablecoins und Fiat-Währungen

Buterin geht noch einen Schritt weiter. Viele Menschen nutzen Stablecoins, weil sie Preisstabilität für zukünftige Ausgaben wünschen. Solange Kryptowährungen jedoch auf dollarbesicherten Token basieren, bleibt das System von traditionellen Währungen abhängig.

Sein Vorschlag ist weitreichend: Anstelle einer einzelnen festen Währung könnten personalisierte Bündel von Prediction-Market-Positionen treten. Nutzer würden dann keine Dollar oder Euro halten, sondern ein Portfolio, das ihre zukünftigen Ausgaben widerspiegelt – etwa für Miete, Energie, Lebensmittel und andere Kategorien. Mithilfe lokaler KI-Modelle könnte ein solches Portfolio automatisch an die erwarteten Kosten einer Person angepasst werden.

Nach Buterins Vorstellung entstünde so ein Finanzsystem, in dem Menschen Vermögen beispielsweise mit ETH oder Aktien aufbauen, während sie über Prediction Markets ihre Kaufkraft stabilisieren. Dies wäre seiner Ansicht nach ein nachhaltigeres Modell als die derzeitige Fokussierung auf kurzfristige Spekulation.

Sein Appell ist eindeutig: Die nächste Generation finanzieller Infrastruktur sollte auf langfristigen Mehrwert setzen – statt auf kurzlebigen Hype.

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