Die russische Zentralbank unternimmt einen bemerkenswerten Schritt in Richtung Kryptomarkt. Während die Aufsichtsbehörden jahrelang eine harte Linie gegenüber privaten Stablecoins verfolgten, kündigt die Bank nun an, im Jahr 2026 zu prüfen, ob eine nationale, von Russland ausgegebene Stablecoin realisierbar ist. Die Untersuchung soll klären, welche Risiken und Chancen eine solche digitale Währung mit sich bringt. Die Ergebnisse sollen anschließend in die öffentliche Diskussion eingebracht werden.
Stablecoins sind bei Bitvavo und Bybit erhältlich.
Kurswechsel nach Jahren der Zurückhaltung
Laut TASS kündigte der erste Vizegouverneur Wladimir Tschistjuchin den Plan während der Alfa Talk-Konferenz in Moskau an. Die Zentralbank plant für 2026 eine umfassende Studie zur Zweckmäßigkeit einer inländischen Stablecoin. Dies ist bemerkenswert, da die Aufsichtsbehörde bislang keine privaten Stablecoins im russischen Finanzsystem zulässt.
Tschistjuchin erklärte, dass die bisherige Haltung der Zentralbank faktisch einem Verbot gleichkam. Dennoch werde die Situation nun neu bewertet. Andere Länder experimentieren bereits mit eigenen digitalen Währungen oder regulierten Stablecoins. Diese internationalen Entwicklungen veranlassen Moskau dazu, seine Position zu überdenken.
Risiken und Chancen neu bewerten
Die geplante Untersuchung konzentriert sich auf Risiken für die Finanzstabilität, Kapitalströme und den Verbraucherschutz. Gleichzeitig analysiert die Zentralbank, welche Vorteile eine nationale Stablecoin bieten könnte – etwa schnellere Zahlungen, effizientere grenzüberschreitende Transaktionen und eine geringere Abhängigkeit von ausländischer Zahlungsinfrastruktur.
Der Zeitpunkt ist interessant: Russland arbeitet bereits an dem digitalen Rubel, einer digitalen Zentralbankwährung, die sich derzeit in der Testphase befindet. Eine separate Stablecoin könnte eine andere Funktion übernehmen, beispielsweise in kommerziellen Anwendungen oder im internationalen Handel. Die konkrete Ausgestaltung ist jedoch noch offen.
Nach Abschluss der Studie will die Zentralbank ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit vorstellen. Damit setzt die Aufsichtsbehörde auf eine breitere Debatte über die Zukunft digitaler Vermögenswerte in Russland und die Rolle von Kryptowährungen im Finanzsystem. Dies deutet auf eine pragmatischere Haltung hin als in den vergangenen Jahren.
Internationaler Druck spielt eine Rolle
Weltweit wächst die Zahl der Länder, die mit Stablecoins experimentieren oder entsprechende Regulierungen entwickeln. In einigen Regionen fungieren Stablecoins bereits als Brücke zwischen traditionellen Währungen und Kryptowährungen. Angesichts dieses internationalen Trends kann es sich Russland kaum leisten, vollständig abseits zu stehen.
Ob die Studie tatsächlich zur Einführung einer russischen Stablecoin führt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die Zentralbank die Entwicklungen im Kryptosektor aufmerksam verfolgt und bereit ist, ihre bisherigen Positionen neu zu bewerten. Damit öffnet Moskau vorsichtig die Tür zu einer neuen Phase seiner digitalen Finanzstrategie. Jüngste Entwicklungen, wie die Ausweitung der Tether-Reserven um 122 Milliarden an Staatsanleihen, zeigen, wie dynamisch sich der internationale Stablecoin-Markt entwickelt.
Erhalten Sie 10 Euro kostenlose Krypto bei Bitvavo
In Zusammenarbeit mit Bitvavo dürfen wir unseren Lesern 10 Euro kostenlose Kryptowährung anbieten. Dies ist eine exklusive Kooperation mit dem Marktführer in Europa. Zusätzlich können Sie in den ersten 7 Tagen 10.000 € völlig gebührenfrei auf der Plattform handeln, was einem Wert von 25 Euro entspricht.
Bitvavo bietet mehr als 400 verschiedene Kryptowährungen an und verfügt über eine MiCA-Lizenz.
Starten Sie Ihr Krypto-Abenteuer mit einem Willkommensgeschenk von 10 Euro (eine Einzahlung von 10 € ist erforderlich) und erstellen Sie Ihr Konto über den untenstehenden Button. Alle Bedingungen zu diesem Angebot finden Sie auf der Aktionsseite.
