Die spektakuläre Rally bei Edelmetallen fand am Freitag ein abruptes Ende. Gold und Silber verzeichneten ihren stärksten Einbruch seit Jahrzehnten: Gold fiel um mehr als 12 % unter die Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze, Silber verlor im Tagesverlauf sogar über 36 %. Dieser Einbruch ereignete sich zu einem Zeitpunkt, an dem beide Metalle zuvor noch Rekordhöhen erreicht hatten, und löste erhebliche Nervosität an den Märkten aus.
Auslöser der Verkaufswelle war die Bestätigung, dass der ehemalige Fed-Gouverneur Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank ernannt wurde – ein Schritt, der als dollarfreundlich und damit edelmetallfeindlich gewertet wurde. Die Kombination aus einem plötzlich steigenden Dollar, Umschichtungen zum Monatsende sowie komplexen Optionsstrukturen löste eine Kettenreaktion auf dem Markt aus.
Historischer Rückschlag für Gold und Silber
Laut Bloomberg verlor der Spotpreis für Gold im Tagestief 12 % und schloss schließlich 9,3 % niedriger bei 4.880 US-Dollar pro Unze. Silber fiel intraday um mehr als 36 % auf 74,28 US-Dollar und beendete den Tag mit einem Minus von 26,42 % bei 85,26 US-Dollar.
Analysten bezeichnen dies als den größten Tagesverlust für Gold seit den frühen 1980er-Jahren – und für Silber sogar als den schwersten Einbruch aller Zeiten. Der Relative Strength Index (RSI) von Gold lag zuletzt über 90 – ein klares Zeichen für Überhitzung. Marktteilnehmer waren daher bereits auf der Suche nach einem Vorwand, Gewinne mitzunehmen – und den fanden sie nun.
Warsh-Ernennung löst Kettenreaktion aus
US-Präsident Trump bestätigte am Freitag, dass Kevin Warsh seine Wahl zum neuen Vorsitzenden der Federal Reserve ist. Warsh, bekannt als geldpolitischer Falke in Inflationsfragen, hatte sich zuletzt jedoch für niedrigere Zinsen ausgesprochen. Dennoch deutet der Markt seine Ernennung als Signal für einen stärkeren Dollar – was häufig zu sinkenden Preisen bei in Dollar notierten Rohstoffen führt.
Zusätzlicher Verkaufsdruck entstand durch sogenannte Gamma-Effekte im Optionsmarkt. Große Positionen in Gold-ETFs und Futures mussten neu abgesichert werden, was bei fallenden Kursen zu weiterer Abwärtsdynamik führte. Zeitgleich verkauften Anleger zum Monatsende aus Vorsicht ihre Positionen. Diese Gemengelage führte zu Bewegungen, die vergleichbar sind mit jüngsten Krypto-Crashs.
Der Crash traf nicht nur die Spotpreise. Auch Minenunternehmen erlitten schwere Verluste: Die Aktien von Barrick, Newmont und Agnico Eagle fielen um mehr als 10 %. Dennoch liegen Gold und Silber auf Monatssicht im Januar weiterhin im Plus – mit Zuwächsen von jeweils rund 12 % bzw. 16 %, trotz der massiven Korrektur.
Weitere Details finden Sie in der Analyse von STCN.
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