Die Demokratische Partei Südkoreas macht einen großen Schritt in Richtung Regulierung des Kryptomarkts mit einem neuen Gesetz: dem Grundlagengesetz für digitale Vermögenswerte. Der Gesetzentwurf soll noch vor den koreanischen Neujahrsfeiertagen eingebracht werden und zielt darauf ab, den Markt für digitale Vermögenswerte – einschließlich Stablecoins – sicherer und stabiler zu gestalten.
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Stablecoin-Emittenten müssen über umfangreiches Startkapital verfügen
Einer der auffälligsten Punkte des Gesetzes ist die Kapitalanforderung für Stablecoin-Emittenten. Diese müssen über ein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestkapital von 50 Milliarden koreanischen Won verfügen, was etwa 3,5 Millionen US-Dollar entspricht. Diese Anforderung orientiert sich an den bestehenden Vorschriften für elektronische Zahlungsunternehmen und soll für mehr finanzielle Stabilität im Sektor sorgen.
Die Partei betont, dass Stablecoins funktional stark mit elektronischem Geld vergleichbar sind und daher denselben Anforderungen unterliegen sollten. Ziel ist es, zu verhindern, dass Unternehmen ohne ausreichende Rücklagen Risiken eingehen, die das breitere Finanzsystem gefährden könnten. Südkorea arbeitet bereits seit Längerem an Vorschriften für die lokale Ausgabe digitaler Vermögenswerte.
Neue Kommission soll bei Problemen schnell eingreifen
Um den Sektor besser überwachen und bei Vorfällen wie Hacks oder technischen Ausfällen schnell reagieren zu können, wird eine neue Kommission eingerichtet: das Komitee für virtuelle Vermögenswerte (Virtual Asset Committee). Dieses wird vom Vorsitzenden der Finanzaufsichtsbehörde (Financial Services Commission) geleitet. Auch der Vizegouverneur der Bank of Korea und ein stellvertretender Minister für Wirtschaft und Finanzen gehören dem Ausschuss an.
Diese Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Regierungsstellen soll eine bessere Aufsicht über den wachsenden Markt digitaler Vermögenswerte gewährleisten. Besonders wichtig ist eine schnelle Koordinierung bei Vorfällen – etwa zur Schadensbegrenzung bei Systemausfällen oder zur raschen Behebung von Sicherheitsproblemen bei Plattformen und Tokens. Auch in anderen Fällen, wie der Schließung illegaler Plattformen, zeigt sich die zunehmende Bedeutung von Regulierung.
Über einige sensible Punkte – wie die genauen Befugnisse der Zentralbank oder Regelungen zu Großaktionären – wird innerhalb der Partei und mit anderen politischen Akteuren noch beraten. Dennoch deutet vieles darauf hin, dass Südkorea entschlossen ist, den Kryptosektor strukturell zu regulieren.
Weitere Informationen: berichtet Daily Economic News
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