Die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks hat in den letzten Tagen einen erheblichen Einbruch erlitten. Innerhalb von nur 48 Stunden ist die Hashrate von 1.133 ZH/s auf 690 EH/s gefallen – ein Rückgang von über 40 %. Normalerweise deutet eine solche Bewegung auf eine Kapitulation der Miner hin, doch dieses Mal liegt der Grund woanders: eisige Kälte in den USA.
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Strenge Kälte legt amerikanische Miningbranche lahm
Die Vereinigten Staaten machen etwa ein Drittel des weltweiten Bitcoin-Minings aus – und genau dort fegt aktuell ein extremer Wintersturm über das Land. Besonders betroffen ist Texas. Große Mining-Unternehmen wie MARA und Foundry Digital haben ihre Geräte teilweise abgeschaltet, um das Stromnetz zu entlasten. Die eigene Hashrate von MARA ist sogar um den Faktor 4 gegenüber dem Monatsdurchschnitt eingebrochen.
Die Kälte führt nicht nur zu einem höheren Stromverbrauch, sondern auch zu steigenden Strompreisen. Das macht den Mining-Betrieb vorübergehend unrentabel. Zudem werden nicht-essenzielle Verbraucher oft automatisch vom Netz genommen, um Stromausfälle zu verhindern. Das erklärt, warum so viele ASIC-Geräte plötzlich offline gegangen sind.
Auswirkungen auf das Netzwerk und möglicherweise auf den Kurs
Durch den Rückgang der Hashrate dauert es nun länger, bis neue Blöcke gefunden werden. Die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Blöcken steigt an, was voraussichtlich zu einer deutlichen Reduzierung der Mining-Schwierigkeit führen wird. Schätzungen zufolge wird der Schwierigkeitsgrad bei der nächsten Anpassung um etwa -4,54 % sinken.
Hält die Kälteperiode noch länger an, könnte dies eine weitere Folge haben: Verkaufsdruck von Minern. Diese haben fixe Kosten, aber nur geringe Einnahmen, solange ihre Geräte stillstehen. In solchen Fällen könnten einige ihre Bitcoin-Bestände verkaufen müssen, um ihre Betriebskosten zu decken.
Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit bei 88.300 USD – relativ stabil. Doch es bleibt abzuwarten, wie der Markt reagiert, falls die Kältewelle anhält und Miner gezwungen sind, ihre Reserven zu liquidieren. Bereits zuvor wurde berichtet, dass die Kältewelle erhebliche Auswirkungen auf das Mining in den USA hat.
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