Die größte Bankenlobby der USA, die American Bankers Association (ABA), fordert ein vollständiges Verbot von zinsbringenden Stablecoins noch vor der Präsidentschaftswahl im November 2026. Sie befürchtet, dass Token wie USDC oder USDT mit Renditeversprechen traditionelle Bankeinlagen verdrängen und dadurch die Kreditvergabe an Haushalte und Unternehmen gefährden. Laut Schätzungen der Bank of America stehen Einlagen in Höhe von bis zu 6 Billionen US-Dollar auf dem Spiel.
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Bankensektor schlägt Alarm
Stablecoins werden zunehmend als Alternative zu Sparkonten genutzt – vor allem, wenn sie Zinsen oder Renditen bieten. Laut der ABA untergräbt dies die zentrale Rolle der Banken als Kreditgeber. Die Organisation hat daher in einem offiziellen Schreiben an den US-Senat gefordert, eine Gesetzeslücke zu schließen, die es Plattformen und Partnern bislang ermöglicht, Nutzern indirekt Erträge auf Stablecoins auszuzahlen.
Das bestehende GENIUS-Gesetz verbietet zwar direkte Zinsen auf Stablecoins, doch Plattformen finden Wege, um Nutzern dennoch Erträge zu bieten. Die ABA spricht von „einem Gesetz, das durch Ausnahmen ausgehöhlt wird“ und fordert, dass auch Partnerunternehmen und verbundene Plattformen unter das Zinsverbot fallen. Besonders kleinere Regionalbanken seien durch einen möglichen „Einlagen-Exodus“ in Richtung Krypto gefährdet.
Krypto-Industrie schlägt zurück
Nicht alle stimmen dem Kurs der Bankenlobby zu. Jeremy Allaire, CEO von Circle, nennt die Sorgen der Bankenseite „völlig absurd“. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos betonte er, dass Renditen dazu beitragen, Nutzer zu halten – und dass Stablecoins künftig essenziell für KI-gestützte Agenten seien, die eigenständig Transaktionen durchführen.
Auch Anthony Scaramucci (SkyBridge Capital) warnt: „Wenn die USA Zinsen auf Stablecoins verbieten, bringt das den Dollar ins Hintertreffen gegenüber China, das mit dem digitalen Yuan sehr wohl Renditen bietet.“
CZ von Binance teilt diese Einschätzung und sagt, dass Stablecoins das einzige Finanzsystem seien, das skalierbar genug für zukünftige digitale Nutzer sei. Immer mehr Analysten weisen darauf hin, dass USDT und andere Stablecoins eine zentrale Rolle in der Dynamik der Märkte spielen.
Der Streit um Stablecoin-Zinsen hat bereits Auswirkungen auf die Gesetzgebung. So wurde letzte Woche eine Abstimmung im US-Senat verschoben, nachdem sich Coinbase wegen Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema zurückgezogen hatte. Die zentrale Frage lautet nun: Wird der digitale Dollar ein echter Konkurrent für Banken – oder sichern sich traditionelle Institute durch neue Regeln ihre Vormachtstellung?
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