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Bitcoin: Sharpe Ratio fällt unter null – ein Signal für einen Boden?
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Bitcoin: Sharpe Ratio fällt unter null – ein Signal für einen Boden?

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Der Bitcoin-Markt befindet sich erneut in einer Phase extremer Erschöpfung – zumindest, wenn man die Sharpe Ratio als Maßstab nimmt. Dieser Indikator misst das Risiko-Rendite-Verhältnis einer Investition und ist kürzlich unter null gefallen. Seit 2018 ist das erst viermal zuvor passiert – unter anderem während des FTX-Crashs und der Panik im März 2020. Jedes Mal folgte darauf eine deutliche Erholung.

Auch diesmal zeigen sich Parallelen zu diesen früheren Tiefpunkten. Laut einer Analyse von RugaResearch ist der Markt derzeit „emotional ausgelaugt“. Viele kurzfristige Anleger haben bereits verkauft. Das Handelsvolumen ist niedrig, die Volatilität gering und der Kurs bewegt sich seitwärts. Genau das sind laut Analysten die Phasen, in denen sich oft langfristige Chancen bieten. Bereits Anfang des Jahres zeigte sich, dass Gewinnmitnahmen trotz Kursdruck zunahmen.

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Was sagt die Sharpe Ratio eigentlich aus?

Die Sharpe Ratio vergleicht die Rendite einer Investition mit dem eingegangenen Risiko. Eine niedrige Sharpe Ratio bedeutet ein ungünstiges Risiko-Rendite-Verhältnis. Fällt sie unter null, war das Risiko höher als bei einer risikofreien Anlage – ein Zustand, den Investoren meist nicht lange akzeptieren. Historisch gesehen markieren solche Phasen oft eine Marktbereinigung und leiten mittelfristig eine neue Trendrichtung ein.

Wichtig: Eine negative Sharpe Ratio ist kein direktes Kaufsignal. Sie deutet aber darauf hin, dass das Risiko für langfristig orientierte Investoren abnimmt – besonders wenn die Marktstimmung von Angst und Apathie geprägt ist.

https://twitter.com/cryptoquant_com/status/2014612967002665227

Eine Zone der Bodenbildung?

RugaResearch beschreibt den aktuellen Markt als „Kompressionsphase“: langweilig, unangenehm – aber notwendig. Eine nachhaltige Trendumkehr wird erst wahrscheinlich, wenn sich die Sharpe Ratio stabil über null bewegt. Bis dahin ist mit Seitwärtsbewegung zu rechnen, jedoch nimmt laut historischen Mustern das Risiko eines weiteren großen Einbruchs tendenziell ab.

Die entscheidende Frage ist also nicht, ob Bitcoin aktuell „günstig“ ist, sondern ob dies der finale Boden oder nur ein Zwischenschritt ist. Für geduldige Anleger könnten dies genau die Momente sein, die später als verpasste Gelegenheit gelten – weil kaum jemand sie nutzen wollte.

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