Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin schlägt vor, Distributed Validator Technology (DVT) als festen Bestandteil des nativen Staking-Protokolls von Ethereum zu integrieren. Dieser neue Ansatz soll das Staking sicherer und dezentraler machen, indem das Risiko eines einzelnen fehlerhaften Knotens reduziert und es größeren Stakern erleichtert wird, unabhängig zu operieren.
Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Staking mit mehreren Schlüsseln unter einer Identität
Der Kern von Buterins Vorschlag ist einfach: Validatoren sollen mehrere Schlüssel (bis zu 16) verwenden können, die in einer M-von-N-Struktur zusammenarbeiten. Zum Beispiel: Bei m = 5 und n = 7 sind mindestens fünf Signaturen erforderlich, um zu attestieren oder Blöcke zu erzeugen. Dadurch können mehrere Nodes gemeinsam als ein Validator agieren, ohne dass ein einzelner Ausfall das gesamte System lahmlegt.
Aus Sicht des Protokolls wird diese Gruppe von Schlüsseln als eine einzige Identität behandelt. Erst wenn die Mindestanzahl an Signaturen erreicht ist, gilt eine Aktion – wie etwa das Abstimmen oder Erzeugen eines Blocks – als gültig. Dies erhöht die Ausfallsicherheit des Netzwerks und erschwert potenzielle Fehler oder slashing-bedingte Vorfälle.
Weniger Abhängigkeit von Staking-Diensten
Vitalik betont, dass native DVT besonders Solo-Stakern mit größeren ETH-Beständen zugutekommt. Sie können dadurch sicherer staken, ohne auf externe Staking-Provider angewiesen zu sein. Dies verringert nicht nur die Abhängigkeit von kommerziellen Anbietern, sondern stärkt auch die sichtbare Dezentralisierung im Netzwerk.
Zudem wird es bestehenden DVT-Lösungen erleichtert, neue Nutzer zu gewinnen. Anstelle komplexer Netzwerkkonfigurationen können Staker einfach mehrere Standard-Ethereum-Clients betreiben. Laut Vitalik bietet dieser Ansatz mehr Flexibilität, ist zukunftssicher (auch im Hinblick auf Post-Quantum-Kryptografie) und senkt die technischen Einstiegshürden erheblich.
Die vollständige Ausarbeitung von Vitalik finden Sie unter ethresear.ch.
