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Datenbankfehler auf Starknet DEX führt zu massiven Liquidationen
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Datenbankfehler auf Starknet DEX führt zu massiven Liquidationen

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Auf der Starknet-basierten Plattform Paradex kam es gestern zu einem schwerwiegenden Vorfall. Aufgrund eines Fehlers während einer Datenbankmigration stürzten Preisdaten komplett ab – mit dem bizarren Tiefpunkt eines temporären Bitcoin-Kurses von 0 US-Dollar. Der Glitch führte zu massiven Liquidationen unter den Nutzern und zwang die dezentrale Börse (DEX), mehr als acht Stunden offline zu gehen.

Nach Angaben von Paradex wurde die Störung durch fehlerhafte Preisinformationen verursacht, die durch die Migration auf die Blockchain gelangten. Dadurch wurde die Handelslogik gestört und Positionen, die unter normalen Umständen als sicher galten, wurden automatisch liquidiert. Der Vorfall zeigt erneut, wie anfällig technische Systeme im Kryptobereich sind, wenn es an ausreichenden Sicherungsmechanismen fehlt.

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Schneller Rollback und phasenweises Recovery

Nachdem das Problem identifiziert worden war, entschied sich Paradex dazu, den Chain-Zustand auf Block 1.604.710 zurückzusetzen – dem letzten Block vor der fehlerhaften Migration. Alle Nutzerkonten wurden auf diesen Zustand zurückgesetzt, wodurch fehlerhafte Transaktionen effektiv rückgängig gemacht wurden.

Um weiteren Schaden zu vermeiden, wurden nahezu alle offenen Orders automatisch storniert. Nur Take-Profit- und Stop-Loss-Orders (TPSL) blieben bestehen. Anschließend versetzte Paradex die Plattform in einen Wiederherstellungsmodus mit eingeschränkter Funktionalität: zuerst nur Stornierungen (CANCEL_ONLY), dann nur Limit-Orders (POST_ONLY), bevor der volle Handelsbetrieb wieder aufgenommen wurde.

In einem Update betonte das Team, dass alle Nutzerfonds sicher sind und die Ursache des Problems behoben wurde. Eine mögliche Entschädigung für betroffene Nutzer wurde bislang nicht bestätigt, jedoch prüft Paradex laut eigenen Angaben weitere Maßnahmen. Solche Vorfälle werden regelmäßig in jährlichen Sicherheitsanalysen thematisiert.

Nutzer reagieren verunsichert – Vertrauen steht auf dem Spiel

In sozialen Medien entbrannte direkt nach dem Vorfall eine Debatte über die Zuverlässigkeit von Paradex. Ein Fehler, der den Bitcoin-Preis auf null setzt, ist nicht nur schockierend, sondern erschüttert auch das Vertrauen in DEX-Infrastrukturen – besonders auf aufstrebenden Netzwerken wie Starknet. Die schnelle Reaktion des Paradex-Teams wurde jedoch überwiegend positiv aufgenommen. Die Bedeutung transparenter Kommunikation wurde auch deutlich beim jüngsten Hardware-Wallet-Betrugsfall.

Paradex gilt als innovativer Akteur im L2-Ökosystem von Ethereum. Doch auch neue Technologien benötigen robuste Prozesse für Wartung und Updates. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob das Projekt zusätzliche Maßnahmen zur Wiedergutmachung und Fehlervermeidung ergreift. Für Nutzer ist dieser Vorfall jedenfalls ein Weckruf, um ihr eigenes Risikomanagement zu überdenken – mit Hilfe von Ressourcen wie unserer Wissensdatenbank.

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