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SOPR und Netflows deuten auf langfristigen Fokus bei BTC-Investoren hin
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SOPR und Netflows deuten auf langfristigen Fokus bei BTC-Investoren hin

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Bitcoin bleibt bemerkenswert stabil – trotz der bevorstehenden Anhörung zum US-amerikanischen CLARITY-Gesetz. Am 15. Januar wird der Senate Banking Committee den Gesetzesentwurf diskutieren, der die Marktstruktur für Krypto in den USA klarer definieren soll. Obwohl man erwarten könnte, dass Anleger angesichts regulatorischer Unsicherheit Gewinne mitnehmen, zeigen On-Chain-Daten das Gegenteil: Der Markt zeigt Geduld, keine Panik.

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SOPR und Netflows zeigen keine Panik

Der SOPR (Spent Output Profit Ratio), der misst, ob Coins mit Gewinn oder Verlust verkauft werden, liegt derzeit um den Wert 1. Das bedeutet, dass derzeit kaum Gewinne realisiert werden. Ein Wert unter 1 deutet sogar auf Verkäufe mit Verlust hin – ein Zeichen für geringe Verkaufsbereitschaft oder spekulatives Verhalten.

Auch die Exchange-Netflow-Daten von CryptoQuant bestätigen, dass wenig BTC an Börsen transferiert wird. In unsicheren Zeiten neigen Anleger dazu, ihre Vermögenswerte an Börsen zu schicken, um sie zu verkaufen – dieses Muster bleibt aktuell jedoch aus. In den Tagen vor der CLARITY-Diskussion bleibt der Zufluss zu Börsen gering – ein Hinweis auf Vertrauen und abwartendes Verhalten unter Investoren. Dies deckt sich mit der aktuellen Marktstruktur, in der BTC ruhig bleibt, trotz fundamentaler Unruhe.

Von Hype zu Halteverhalten: struktureller Wandel

Laut XWIN Research Japan sind dies klare Anzeichen für eine Institutionalisierung. Anstelle spekulativer Rotationen und kurzfristiger Gewinnmitnahmen halten Anleger ihre Bitcoins länger. BTC bewegt sich kaum On-Chain – ein Zeichen dafür, dass Positionen nicht umgeschichtet oder liquidiert werden. Diese „klebrigen“ Coins sind typisch für langfristig orientiertes Verhalten und institutionelle Akteure.

Das CLARITY-Gesetz könnte einen Wendepunkt darstellen, wie Bitcoin regulatorisch in den USA eingeordnet wird – nicht mehr als vages Finanzexperiment, sondern als offiziell anerkanntes, reguliertes digitales Rohstoff-Asset. Der Markt scheint dies bereits zu antizipieren – nicht mit Hype, sondern mit Ruhe und langem Atem.

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