Die französische Kryptowelt wird erneut von einer Serie brutaler Überfälle aufgeschreckt, die gezielt auf Krypto-Investoren abzielen. In mehreren Regionen des Landes gehen Täter mit äußerster Gewalt vor: Opfer werden in ihren Häusern überfallen, gefesselt und misshandelt, um Zugriff auf ihre digitalen Vermögenswerte zu erzwingen. Diese sogenannten „Wrench Attacks“ scheinen in Frankreich wieder zuzunehmen und fügen sich in ein breiteres Muster von Krypto-Betrug und -Täuschung ein, das zunehmend auch physische Formen annimmt.
Am vergangenen Freitagabend drangen drei bewaffnete Männer in ein Wohnhaus in Verneuil-sur-Seine westlich von Paris ein. Ziel war ein führender Manager aus der Krypto-Investmentbranche. Die Angreifer schlugen beide Elternteile, fesselten sie gemeinsam mit ihren zwei Kindern mit Kabelbindern und durchsuchten anschließend das Haus. Den Opfern gelang es schließlich, sich zu befreien und zu Nachbarn zu fliehen, woraufhin die Täter in Richtung Bahnhof entkamen.
Entführung und Misshandlung einen Tag zuvor
Der Angriff in Verneuil-sur-Seine steht nicht für sich allein. Bereits einen Tag zuvor wurde in Saint-Léger-sous-Cholet ein 43-jähriger Krypto-Investor aus seinem Haus entführt. Der Mann wurde gefesselt, schwer misshandelt und später in der Nähe eines Krankenhauses in Basse-Goulaine ausgesetzt – rund 50 Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Die Polizei bestätigte, dass es den Tätern auf sein Krypto-Vermögen abgesehen hatte, das mutmaßlich über persönliche Krypto-Wallets verwaltet wurde.
Französischen Medien zufolge war das Opfer bereits während der Weihnachtszeit Ziel früherer Einbruchsversuche. Der Fall liegt nun bei der spezialisierten interregionalen Ermittlungsbehörde in Rennes, die untersucht, ob es sich um organisierte Kriminalität mit gezielten Informationen über die finanzielle Situation des Opfers handelt.
Frankreich als Brennpunkt für Krypto-Gewalt
Frankreich entwickelt sich zunehmend zu einem europäischen Hotspot für physische, krypto-bezogene Gewalt. Experten für Cyberkriminalität warnen, dass Täter längst nicht mehr nur online agieren, sondern verstärkt auf direkte physische Gewalt setzen. Entführungen, Hausüberfälle und Bedrohungen mit Schusswaffen werden eingesetzt, um Opfer zur Herausgabe ihrer Wallets zu zwingen – häufig verbunden mit dem Druck, Vermögenswerte schnell über Krypto-Börsen zu transferieren.
Laut Sicherheitsberater David Sehyeon Baek bleibt ein Großteil dieser Straftaten unter dem Radar. Viele Opfer erstatten aus Angst vor steuerlichen Konsequenzen, Reputationsschäden oder weiteren Bedrohungen keine Anzeige. Diese Stille verschärft das Problem, da sich Täter durch das Ausbleiben sichtbarer Konsequenzen bestärkt fühlen.
Zusätzliche Sorgen entstehen durch frühere Enthüllungen, wonach vertrauliche Daten von Krypto-Investoren möglicherweise geleakt wurden. Vor diesem Hintergrund ist es auffällig, dass immer mehr Länder strengere Vorschriften einführen – etwa neue Gesetze, die eine Identifizierung bei Wallet-Transaktionen vorschreiben. Solche Maßnahmen sollen Missbrauch verhindern, werfen jedoch gleichzeitig Fragen zu Datenschutz und persönlicher Sicherheit auf.
Weitere Details zum Angriff in Verneuil-sur-Seine finden sich bei Le Parisien.
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