Optimism geht einen bedeutenden Schritt in Richtung Wertsteigerung des Tokens. Die hinter dem Projekt stehende Foundation plant ab Februar, 50 % aller Einnahmen aus dem Superchain-Netzwerk für den Rückkauf von OP-Token zu verwenden. Diese Token sollen anschließend in die Treasury zurückgeführt werden und könnten verbrannt oder für Staking-Belohnungen eingesetzt werden. Ob dieser Plan umgesetzt wird, hängt von einer Abstimmung am 22. Januar ab.
Die Idee hinter dem Vorschlag ist einfach: Wenn die Superchain wächst, soll auch der Wert des OP-Tokens steigen. Bisher diente OP hauptsächlich als Governance-Token, doch mit diesem neuen Ansatz erhält er eine deutlich aktivere Rolle im Ökosystem.
Optimism ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Rückkäufe verknüpfen OP direkt mit der Netzwerkaktivität
Im vergangenen Jahr erzielte Optimism rund 5.868 ETH an Einnahmen durch verschiedene Chains, die auf dem OP Stack basieren – darunter Base, World Chain und OP Mainnet. Diese Einnahmen stammen überwiegend aus den sogenannten Sequencer Fees, die von den Netzwerken an Optimism abgeführt werden. Bisher flossen diese Mittel direkt in die Governance-Treasury, doch das soll sich nun ändern – sofern der Vorschlag angenommen wird.
Ab Februar soll dann monatlich die Hälfte der neuen Einnahmen für den Rückkauf von OP-Token verwendet werden. Diese werden anschließend der Treasury hinzugefügt und könnten zukünftig verbrannt oder für Staking-Belohnungen genutzt werden. Was genau mit den zurückgekauften Token geschieht, bleibt unter Kontrolle der Governance.
OP-Token erhält zusätzliche Funktionen
Mit diesem Plan beginnt OP sich langsam von einem reinen Governance-Instrument hin zu einem Token zu entwickeln, der tatsächlich mit dem Netzwerk mitwächst. Die Rückkäufe sind dabei nur der Anfang. In Zukunft könnte OP auch eine Rolle bei der Sicherung der Infrastruktur, der Zuteilung von Netzwerkressourcen oder der Auswahl des nächsten Sequencers spielen.
Dieser Schritt ist Teil der umfassenderen Vision von Optimism, das Superchain-Ökosystem als Grundlage für zukünftige Finanznetzwerke zu etablieren. Durch die Verknüpfung von Einnahmen, Tokenwert und Netzwerkaktivität entsteht ein Modell, bei dem alle Beteiligten profitieren: Nutzer, Entwickler, Unternehmen und OP-Inhaber – alle sind Teil desselben wirtschaftlichen Kreislaufs. Ein aktuelles Beispiel für diese Integration von Finanzmodellen und Blockchain ist Polymarket und Parcl, die Immobilienmärkte auf der Blockchain gestartet haben.
Abstimmung steht bevor
Am 22. Januar wird über den Vorschlag abgestimmt. Wird er angenommen, startet das Rückkaufprogramm bereits im Februar. Damit kommt Optimism der Vision eines Tokens, der mehr ist als nur ein Governance-Instrument, einen großen Schritt näher – ein aktiver Bestandteil des umfassenderen Ökosystems, das es selbst mitgestaltet.
