Kolumbien geht einen bedeutenden Schritt in Richtung steuerlicher Kontrolle von Krypto. Mit einer neuen Resolution verpflichtet die Steuerbehörde DIAN Krypto-Börsen und andere Dienstleister dazu, Kundentransaktionen mit Bitcoin, Ethereum sowie Stablecoins wie USDT und USDC detailliert zu melden. Der erste Bericht ist für Mai 2027 geplant und betrifft das gesamte Steuerjahr 2026.
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Neue Vorschriften machen Transaktionen vollständig transparent
Ab 2026 müssen Krypto-Börsen Daten über jeden Nutzer erfassen, der digitale Vermögenswerte handelt. Erfasst werden nicht nur Anzahl und Volumen der Transaktionen, sondern auch die Identität des Nutzers, sein steuerlicher Wohnsitz, Nettosaldo sowie der Marktwert je Transaktion. Werden mehr als 50.000 US-Dollar auf einmal gesendet oder empfangen, wird dies automatisch an die Steuerbehörde gemeldet.
Diese Vorschriften folgen dem internationalen CARF-Modell der OECD und reihen Kolumbien in eine wachsende Gruppe von Ländern ein, die Steuervermeidung durch Kryptowährungen bekämpfen möchten. Es wird erwartet, dass viele andere lateinamerikanische Länder diesem Beispiel folgen. Siehe auch: Indien zwingt Krypto-Börsen ebenfalls zu mehr Transparenz.
Für Nutzer bedeutet dies das Ende der Privatsphäre an Börsen. Was einst als dezentral und anonym galt, verwandelt sich nun in ein vollständig kontrolliertes und durchsuchbares System. Transaktionen werden in XML-Dateien gespeichert, die automatisch von der DIAN verarbeitet werden.
Hohe Strafen bei fehlender oder fehlerhafter Meldung
Die Konsequenzen für Unternehmen, die die neuen Vorschriften nicht einhalten, sind erheblich. Die DIAN kann Bußgelder von bis zu 1 % des Gesamtwerts nicht gemeldeter Transaktionen verhängen. Auch unvollständige oder fehlerhafte Angaben können Sanktionen nach sich ziehen. Rechtsexperten betonen, dass Unternehmen ihre Systeme frühzeitig auf eine präzise Datenverarbeitung ausrichten müssen.
Privatpersonen wird geraten, schon jetzt sorgfältig festzuhalten, zu welchem Preis sie ihre digitalen Vermögenswerte kaufen und verkaufen. Informationen über die Herkunft von Geldern werden häufiger überprüft, und Nutzer müssen in der Lage sein, diese zu belegen.
Mit dieser Resolution sendet Kolumbien ein klares Signal: Die Zeit unregulierter Kryptowährungen ist vorbei – der Staat will seinen Anteil an der digitalen Wirtschaft sichern.
Die offizielle Resolution der DIAN kann über diesen Link eingesehen werden.
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