Das US-amerikanische Unternehmen World Liberty Financial, ein Krypto-Unternehmen mit engen Verbindungen zur Familie Trump, plant die Gründung einer nationalen Trust-Bank. Laut dem Wall Street Journal hat eine Tochtergesellschaft von World Liberty diese Woche einen offiziellen Antrag beim Office of the Comptroller of the Currency (OCC), der US-Bankenaufsicht, eingereicht. Ziel ist es, die volle Kontrolle über ihre eigene Stablecoin USD1 zu erlangen. Siehe auch: Neue Gesetzgebung und Trump-Politik ziehen PwC in Richtung Kryptowährungen.
Wird der Antrag genehmigt, darf World Liberty Trust die Stablecoin nicht nur selbst emittieren, sondern auch die Verwahrung der Reserven selbst übernehmen. Derzeit werden die Reserven noch von BitGo verwaltet. USD1 verfügt mittlerweile über eine Marktkapitalisierung von 3,4 Milliarden US-Dollar – auch aufgrund einer externen Investition, bei der kürzlich 2 Milliarden US-Dollar in Tokens zur Beteiligung an Binance verwendet wurden.
Von DeFi zur regulierten Trust-Bank
World Liberty wurde Ende 2024 als DeFi-Projekt gegründet, das Kreditvergabe, Leihen und Handel ohne Zwischeninstanzen ermöglichen sollte. Diese Funktionen sind bislang noch nicht aktiv, doch mit einer offiziellen Trust-Bank-Lizenz hofft das Unternehmen, neue Produkte schneller auf den Markt bringen zu können. Laut Rechtsdirektor Mack McCain ermöglicht eine Lizenz mehr Unabhängigkeit von externen Partnern.
Die neue Bank will sich auf institutionelle Kunden wie Krypto-Börsen, Market Maker und Investmentfonds konzentrieren. Neben der Emission von USD1 plant World Liberty auch Dienstleistungen im Bereich Krypto-Verwahrung und Stablecoin-Konvertierung anzubieten. Die Trust-Struktur wird gemäß dem Genius Act errichtet – dem Stablecoin-Gesetz, das im Sommer von Präsident Trump unterzeichnet wurde.
Trump-Verbindungen und politische Bedenken
Der Antrag von World Liberty sorgt für politische Unruhe. Kritiker sprechen von einem Interessenkonflikt – insbesondere, da Präsident Trump im Jahr 2025 Binance-Gründer Changpeng Zhao begnadigt hatte. Das Unternehmen betont jedoch, dass Trump keine aktive Rolle spiele. Laut Mitgründer Zach Witkoff halten Trump und seine Familie lediglich eine nicht stimmberechtigte Beteiligung („non-voting interest“) und seien nicht in das Tagesgeschäft eingebunden.
Witkoff, Sohn des Spitzendiplomaten Steve Witkoff, gründete World Liberty gemeinsam mit Eric Trump, Donald Trump Jr. und Barron Trump. Die Trust-Struktur sei bewusst so aufgebaut worden, um unabhängig agieren zu können und gleichzeitig den Anti-Geldwäschevorschriften sowie Sanktionsgesetzen zu entsprechen.
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