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Von Bitcoin zu KI: Tech-Milliardär Xiao Hong im Visier
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Von Bitcoin zu KI: Tech-Milliardär Xiao Hong im Visier

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Ein interessantes Detail bei der geplanten Übernahme des KI-Unternehmens Manus durch Meta kommt aus unerwarteter Richtung: Der Gründer von Manus, Xiao Hong, ist laut dem Cobo-Mitgründer DiscusFish (bekannt als bitfish auf X) bereits seit 2013 in der Bitcoin-Welt aktiv. Xiao begann demnach als Praktikant bei seinem Unternehmen und arbeitete mit am Yibi-Projekt – einem der frühesten Bitcoin-Vorhaben Chinas.

Heute steht Xiao Hong an der Spitze der KI-Plattform Manus, die nun für rund 2 Milliarden US-Dollar von Tech-Riese Meta übernommen werden soll. Doch die Übernahme verläuft nicht reibungslos: Das chinesische Handelsministerium prüft derzeit, ob die Transaktion gegen Exportvorschriften verstößt. Konkret geht es um die Frage, ob die Verlagerung von Technologie und Personal nach Singapur eine Exportlizenz nach chinesischem Recht erfordert, berichtet die Financial Times.

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Von Bitcoin zu KI: eine bemerkenswerte Reise

Xiaos Verbindung zur Krypto-Welt ist mehr als nur eine Randnotiz. Bitfish kommentiert, es sei „nicht überraschend“, dass Xiao Bitcoin besitzt – angesichts seiner frühen Rolle bei Yibi und seiner Beteiligung an Chinas erster Bitcoin-Community. Er betont außerdem, dass in der Tech-Welt die Zusammenarbeit mit talentierten Menschen zunehmend außerhalb traditioneller Strukturen stattfindet. Statt klassischer Anstellungen gehe es darum, sogenannte „Vektoren“ zu finden – Menschen mit Vision, Umsetzungsstärke und Wachstumspotenzial.

Geopolitische Spannungen rund um KI-Deals

Die geplante Übernahme von Manus kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. China verschärft derzeit die Kontrolle über den Export strategischer Technologien, während westliche Unternehmen zunehmend versuchen, Zugang zu aufstrebenden KI-Firmen in Asien zu erhalten. Besonders brisant: Manus plant, Technologie und Mitarbeiter nach Singapur zu verlagern – was Peking als Export klassifizieren könnte. Sollte dies der Fall sein, könnte die Übernahme erheblich verzögert oder ganz blockiert werden.

Ob Meta den Manus-Deal letztlich abschließen kann, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Krypto-Welt und die KI-Revolution sind enger miteinander verbunden, als es auf den ersten Blick scheint.

Lesen Sie auch: US-Regierung unter Druck nach mutmaßlich illegalem Bitcoin-Verkauf

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