Der Bitcoin-Markt zeigt immer deutlicher, wer die Kontrolle übernimmt. Neue Daten von CryptoQuant belegen, dass die durchschnittliche Höhe von Einzahlungen auf Binance deutlich gestiegen ist. Im Dezember 2025 lag der durchschnittliche Zufluss bei 21,72 BTC pro Transaktion. Zum Vergleich: Im Januar 2024 waren es noch lediglich 0,86 BTC – ein Anstieg um das 34-Fache innerhalb von nur zwei Jahren.
Diese Zahlen stammen von CryptoQuant. Analyst Maartunn erklärt, dass es sich hierbei um den sogenannten „monthly inflow mean“ von Binance handelt – ein Indikator für die durchschnittliche BTC-Menge pro Einzahlung. Je höher der Wert, desto größer die Transaktionen – und damit auch die Akteure dahinter.
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Wale strömen massenhaft zu Binance
Die Daten zeigen nicht nur, dass Wale aktiver geworden sind, sondern auch, dass sie Binance zunehmend als bevorzugte Plattform für ihre Transaktionen wählen. Der Anstieg begann Anfang 2024 – genau in dem Zeitraum, in dem der Spot Bitcoin ETF genehmigt wurde. Auch wenn kein direkter Zusammenhang bewiesen ist, deutet vieles darauf hin, dass institutionelle Investoren ihren Weg zu Binance finden – zusätzlich zu den traditionellen Kanälen.
Der Anstieg großer Einzahlungen kann verschiedene Strategien widerspiegeln: Manche Wale bereiten sich womöglich auf Verkäufe vor, andere nutzen Binance als Brücke zu Derivaten oder anderen Trading-Tools. Wie auch immer die genaue Motivation aussieht – der Trend ist eindeutig: Große Mengen an Bitcoin bewegen sich in Richtung Binance, was die Plattform zu einem noch wichtigeren Akteur im Krypto-Ökosystem macht.
Historisch hohe Zuflüsse setzen den Ton für 2026
Mit fast 30 BTC pro durchschnittlicher Einzahlung im Januar 2026 (vorläufige Daten: 29,69 BTC) scheint sich der Trend fortzusetzen. Für Trader und Analysten heißt es also: Augen auf – denn solche Bewegungen großer Wallets können erhebliche Kursschwankungen auslösen. Binance spielt dabei eine Schlüsselrolle – und wird das voraussichtlich auch bleiben.
