Immer mehr südkoreanische Krypto-Investoren wenden sich internationalen Börsen zu. Im Jahr 2025 flossen schätzungsweise 160 Billionen Won (rund 110 Milliarden US-Dollar) von lokalen Plattformen zu internationalen Anbietern wie Binance, Bybit und OKX. Der Grund: Die südkoreanische Regulierung erlaubt lokalen Börsen nur den Spot-Handel, während Plattformen wie Binance stark auf Derivate, Pre-Market- und Futures-Handel setzen.
Laut einer Analyse von CoinGecko und Tiger Research landen dadurch auch die meisten Handelsgebühren bei ausländischen Anbietern. Insgesamt verdienen diese Börsen schätzungsweise 4,77 Billionen Won (3,36 Milliarden US-Dollar) an koreanischen Kunden – allein Binance vereinnahmt mit 57,7 % den größten Anteil.
Kapitalflucht wegen fehlender Investitionsmöglichkeiten
Binance ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Der Unterschied im Angebot ist auffällig. Während südkoreanische Plattformen vor allem Altcoins listen, bieten ausländische Börsen eine weitaus größere Auswahl an Derivaten und Futures, die sofort nach Ankündigung handelbar sind. Allein Binance fügte im Jahr 2025 über 230 neue Futures-Kontrakte hinzu – mehr als achtmal so viele wie neue Spot-Listings. Einige Plattformen starten sogar Pre-Markets, noch bevor ein Token offiziell eingeführt wird, was Anlegern frühzeitige Einstiege ermöglicht.
Für südkoreanische Anleger bedeutet das oft: Wer auf lokale Listings wartet, verpasst den Hype. Sobald ein Token in Korea gelistet wird, ist der Höchststand häufig schon überschritten. Deshalb suchen viele Investoren ihr Glück bei internationalen Börsen, wo sie früher einsteigen und Zugang zu fortschrittlicheren Produkten wie Hebelprodukten haben.
Regulierung treibt Anleger zu ausländischen oder dezentralen Plattformen
Die Regierung erwägt strengere Vorschriften oder sogar Blockaden für ausländische Börsen ohne Lizenz. Doch Experten warnen: Das Kapital wird sich dadurch nur weiter in unregulierte Bereiche verlagern – etwa in dezentrale Börsen oder persönliche Wallets. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden bereits 2,7 Billionen Won auf Wallets wie MetaMask übertragen.
Das eigentliche Problem liegt tiefer: Der südkoreanische Kryptomarkt bietet kaum Raum für Innovation. Trotz hoher Nutzerzahlen bleibt das Ökosystem begrenzt, weil die Regulierung zu starr ist. Der Fokus auf Anlegerschutz ist nachvollziehbar – doch ohne Flexibilität verliert Korea seine Wettbewerbsfähigkeit in der globalen Kryptolandschaft.
Wenn Korea den Markt halten will, braucht es eine realistische Politik, die Innovation innerhalb klarer Rahmenbedingungen zulässt. Weltweit wächst die Integration von Krypto und traditionellen Finanzmärkten. Korea muss mitziehen – sonst fließt das Investitionskapital einfach weiter ins Ausland.
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