Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Bithumb hat über 200 Millionen US-Dollar an vergessenen Kryptowährungen entdeckt, die sich über Millionen inaktive Konten verteilen. Insgesamt handelt es sich um 291,6 Milliarden koreanische Won, die aus 2,6 Millionen Konten stammen, die seit mindestens einem Jahr inaktiv waren – einige davon sogar seit über einem Jahrzehnt.
Laut Bithumb enthielt das größte inaktive Konto umgerechnet 2,84 Millionen US-Dollar. Die längste dokumentierte Inaktivitätsdauer? 4.380 Tage – fast 12 Jahre. Die Börse hat mittlerweile begonnen, betroffene Nutzer zu kontaktieren, um sie bei der Rückforderung ihrer Vermögenswerte zu unterstützen.
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Vergessene Kryptowährungen, enorme Renditen
Viele der inaktiven Wallets stammen von Nutzern, die in einer frühen Phase eingestiegen sind – häufig während früherer Bullenmärkte. Damals wurden kleine Mengen an Kryptowährungen aus Neugier oder Spekulation gekauft und anschließend vergessen oder nach einem Bärenmarkt aufgegeben. Inzwischen sind einige dieser Token um Tausende Prozent im Wert gestiegen – ohne dass die Eigentümer es bemerkten.
Bithumb berichtet, dass bestimmte vergessene Vermögenswerte eine Rendite von über 61.000 % erzielt haben. Das ist beinahe das Sechsfache des langfristigen Gewinns von Bitcoin seit 2014, als BTC noch bei rund 767 US-Dollar gehandelt wurde. Zum Vergleich: Heute liegt Bitcoin bei etwa 87.700 US-Dollar – ein Anstieg von rund 11.300 % seit Anfang 2014. Solche Kontraste verdeutlichen die Stärke des langfristigen Haltens – ein Thema, das auch in jüngsten Analysen zum Verhalten von Kleinanlegern aufgegriffen wurde.
Börse als Zeitkapsel vergangener Marktzyklen
Alte zentralisierte Börsen wie Bithumb erweisen sich als wahre Zeitkapseln der frühen Krypto-Ära. Die inaktiven Konten sind stille Zeugen der Zeit vor dem institutionellen Kapitalfluss und den ETFs. Laut der Börse konnten bei einer früheren Rückführungsaktion im Jahr 2025 bereits 50 Millionen US-Dollar an vergessenen Kryptowerten durch 36.000 Nutzer wiederhergestellt werden.
Die aktuelle Rückführungskampagne ist größer angelegt. Bithumb gibt an, berechtigte Nutzer direkt zu kontaktieren und ihnen beim Wiederherstellen des Zugangs zu ihren Konten zu helfen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Kundenschutzprogramms und berührt auch größere Themen wie Compliance und Kundenkommunikation – besonders jetzt, da die Branche zunehmend reift.
Vergessene Wallets sind mehr als nur verlorene Vermögen: Sie stellen versteckte Liquidität dar, die möglicherweise wieder in den Markt gelangt. Besonders in engen Märkten kann selbst ein kleiner Teil davon Einfluss auf Kursbewegungen haben.
Weitere Details zu den wiederentdeckten Kryptowerten finden Sie bei FinanceFeeds.
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