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Metaplanet sucht Milliarden zur Erweiterung seiner Bitcoin-Reserven
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Metaplanet sucht Milliarden zur Erweiterung seiner Bitcoin-Reserven

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Die japanische Investmentgesellschaft Metaplanet steckt in Schwierigkeiten. Seit Mitte Juni ist der Aktienkurs um mehr als 50 % eingebrochen, obwohl das Unternehmen Anfang dieses Jahres noch wegen seiner aggressiven Bitcoin-Käufe im Rampenlicht stand. Um die finanzielle Basis zu sichern, will Metaplanet 884 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von Aktien an ausländische Investoren einnehmen. Gleichzeitig liegt ein Plan auf dem Tisch, bis zu 555 Millionen Vorzugsaktien auszugeben – was bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar an neuem Kapital bedeuten könnte. Dieser Schritt soll am 1. September auf einer Aktionärsversammlung in Tokio genehmigt werden.

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Vom Hotelunternehmen zum Bitcoin-Tiger

Unter der Leitung von Simon Gerovich, einem ehemaligen Derivatehändler bei Goldman Sachs, wandelt sich Metaplanet von einem angeschlagenen Hotelunternehmen zu einem aggressiven Bitcoin-Investor. Anfang 2025 stieg der Aktienkurs um mehr als 400 %, doch seither stockt das Wachstum. Die Strategie, mit der Metaplanet Bitcoin kaufte – das sogenannte „Flywheel“-Modell, bei dem Aktien über flexible Warrants an Evo Fund verkauft werden – funktioniert nur bei steigenden Kursen. Mit dem Kursrückgang sind die Erlöse pro verkauftem Warrant gesunken, was die Kaufkraft des Unternehmens einschränkt.

Neuer Weg: Vorzugsaktien und Trumps Beteiligung

Angesichts des aktuellen Rückgangs im Aktienwachstum und einer abnehmenden Bitcoin-Prämie (dem Verhältnis zwischen Marktwert des Unternehmens und seinen Bitcoin-Beständen) schlägt Metaplanet nun einen anderen Weg ein. Das Unternehmen will Vorzugsaktien mit einer Dividende von bis zu 6 % ausgeben – ohne Stimmrecht, aber mit Vorrang bei Ausschüttungen. Damit hofft Metaplanet, frisches Kapital anzuziehen, ohne bestehende Aktionäre zu verwässern. Insgesamt besitzt Metaplanet derzeit 18.991 Bitcoin im Wert von rund 2,1 Milliarden US-Dollar, doch das Ziel ist es, diese Zahl bis Ende 2026 auf 100.000 Bitcoin auszubauen.

Ein bemerkenswertes Detail: Eric Trump, Sohn des US-Präsidenten und Berater von Metaplanet, ist kürzlich in das Projekt eingestiegen und hat über Bezugsrechte 3,3 Millionen Aktien erhalten. Im September wird er außerdem nach Japan reisen, um an einer neuen Krypto-Initiative teilzunehmen. Die Pläne von Metaplanet fügen sich in den weltweiten Trend ein, bei dem Unternehmen – in Anlehnung an Michael Saylors Strategy Inc. – massiv Bitcoin in ihre Bilanzen aufnehmen. Weltweit halten inzwischen mehr als 170 Unternehmen zusammen über 111 Milliarden US-Dollar in Bitcoin, so Bloomberg.

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