Der US-Markt scheint erneut eine treibende Kraft hinter der aktuellen Bitcoin-Kursstärke zu sein. Ein auffälliger Indikator, der sogenannte Coinbase Premium Index, zeigt bereits seit Ende April ein positives Signal. Dies deutet auf verstärkte Aktivität großer Akteure in den USA hin – möglicherweise als Folge des sich wandelnden politischen Klimas gegenüber Kryptowährungen.
Bitcoin ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Coinbase Premium bleibt positiv
Der Coinbase Premium Index misst den Preisunterschied zwischen Bitcoin auf Coinbase und anderen großen Börsen wie Binance. Ein positiver Wert bedeutet, dass Käufer auf Coinbase bereit sind, mehr zu zahlen – ein Hinweis auf Kaufdruck aus den USA. Seit Ende April ist dieser Aufschlag ununterbrochen positiv geblieben, wie Analyst Darkfost auf X berichtet.
Dieser anhaltende Aufschlag wird häufig als Zeichen dafür gewertet, dass institutionelle Investoren oder sogenannte Whales aus den USA aktiv am Markt teilnehmen. Das spiegelt sich auch im Kurs wider: Trotz Schwankungen hält sich Bitcoin bislang über der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 US-Dollar.
Trump-Effekt und ETF-Zuflüsse
Ein weiterer Faktor ist der anhaltende Zufluss in US-amerikanische Bitcoin-ETFs. Diese regulierten Fonds ermöglichen es traditionellen Investoren, einfacher in Bitcoin zu investieren, ohne diesen selbst verwahren zu müssen.
Laut Darkfost könnte das steigende Engagement aus den USA auch mit der Rückkehr von Donald Trump als Präsident zusammenhängen. Trump positioniert sich zunehmend als Befürworter von Kryptowährungen und hat bereits angekündigt, dass er die USA zur führenden Nation für Bitcoin und Blockchain machen möchte.
Die Kombination aus politischer Unterstützung, institutioneller Nachfrage und ETF-Zuflüssen bildet derzeit ein solides Fundament für den Markt. Historisch betrachtet ist ein positiver Coinbase Premium häufig mit einem bullischen Trend verbunden – und es scheint, als würde sich dieses Muster erneut bestätigen.